Amtsblatt KW03/2019

NZU Maskenabstauben

Am Sonntag, den 06.01.2019, hat die Narrenzunft Unterschwandorf die fünte Jahreszeit eingeläutet und ist mit dem Maskenabstauben auf dem Rapp-Platz in Unterschwandorf in die Fasnetssaison 2019 gestartet.

 

Erst aber alles nochmal auf Anfang…

Im Mai 2018 wurde bei der Mitgliederversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt, sodass die NZU mit neuem Vorstand und neuem Zunftmeister in die Fasnet 2019 startet. Der bisherige Vorstand und Zunftmeister Manuel Rapp hat sein Amt zur Verfügung gestellt, da er bekanntlich neuer Kommandant der Feuerwehr Abt. Unterschwandorf wurde. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals bei Manuel für sein Engagement, seinen Einsatz für die NZU und freuen uns Ihn weiterhin als umtreibende Schlosshexe in unseren Reihen zu haben.

 

Unter der Leitung des neuen Vorsitzenden Fabian Wersich eröffnete unser neuer Zunftmeister Patrick Frick den Abend mit der Begrüßung der Gäste, darunter auch Bürgermeister Andreas Hölzlberger und Ortsvorsteher Markus Häußler, sowie einem kurzen Rückblick auf die abgelaufene Saison.

 

Zum Auftakt des Abstaubens wurden, wie im vergangenen Jahr, der Hexen- und der Geistermeister eingekleidet und die Zusammensetzung des Häs der beiden Gruppen vorgestellt. Anschließend übergab Zunftmeister Frick den beiden Meister Ihre Masken, das Zepter und damit die Verantwortung für die jeweilige Gruppe für die bevorstehenden Fasnetsperiode.

 

Im Anschluss liefen dann auch die restlichen Maskenträger der Narrenzunft auf den Rapp-Platz ein. Die Masken wurden dabei im Vorbeilaufen mit bunten Wedeln von den Vorständen abgestaubt und somit vom Staub der vergangenen fünf Jahreszeiten befreit.

Bevor es dann zum eigentlichen Highlight des Abends kam, konnten sich unsere neuen Mitglieder noch kurz vorstellen. Wir begrüßen dieses Jahr zwei neue Schlosshexen, Lisa-Maria Hanisch und Tamara Lenk, die von nun an ein Jahr auf Probe bei uns mitlaufen.

 

Auf Kommando von Zunftmeister Frick schwärmten plötzlich ein paar Paten aus und brachten unsere diesjährigen Täuflinge auf den Rapp-Platz. In diesem Jahr waren es drei neue Hästräger, die sich bei der Taufe beweisen konnten und einer Reihe von Prüfungen unterziehen durfte. Da die Organisatoren der Taufe sich jedes Jahr etwas Neues einfallen lassen, wusste keiner so richtig was Ihn erwartete. Unter der Moderation unserer „Anneliese“ wurden die neuen Hästräger vor allem genussmäßig auf die kommenden 9 Wochen eingestimmt. Chefkoch Fabian hatte seinen Kochkünsten wieder freien Lauf gelassen und ein sechsgängiges „Taufmenü“ kredenzt.

So umfasste das Menü Köstlichkeiten, wie „Butterspieße mit Ketchup Topping“, „trockenem Stierhoden“ oder „Bananenspieße mit leichtem Fischgeschmack“.

Teilweise unter Hilfe des jeweiligen Paten haben alle Täuflinge die Aufnahmeprüfung mit Bravour bestanden und sind nun offizielle Hästräger der NZU.

Der Höhepunkt des Abends war die Vorstellung und Präsentation unserer neuen Figur des „Müller´s“.

Der Müller stellt eine ebenso friedselige Figur dar und ergänzt unsere Gruppe der Mühlengeister.

 

Von den Geistern wird auch ein Teil des Häs übernommen. Der Unterschied liegt darin, dass es eine Figur „ohne“ Maske sein wird! Die NZU möchte sich stetig weiterentwickeln und mit der neuen Figur auch für potenziell neue Mitglieder attraktiv sein, die nicht unbedingt mit Maske laufen möchten. Das ist ja auch nicht jedem´s Sache.

Nach einer kurzen Schunkelrunde mit allen Gästen konnte unser Narrensamen seinen neu einstudierten Show-Tanz präsentieren, der in dieser Saison zu modernen Rhythmen erklingt und mit aktueller Musik aufgeführt wird.

 

Abschließend bedankte sich Zunftmeister Patrick Frick bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt wieder der Feuerwehr Unterschwandorf, die Ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.

 

Wir freuen uns auf eine lange Fasnetsperiode dieses Jahr und wünschen allen eine glückselige Fasnet.

 

Eure NZU

 

Amtsblatt KW20/2018

 

Die NZU entwickelt sich weiter

Es ist nicht das erste Mal, dass die Narrenzunft Unterschwandorf bei seiner Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken kann.

Zunftmeister Manuel Rapp bewertet in seinem Bericht vor allem die eigenen Veranstaltungen des letzten Jahres wie die Kinderfasnet, die 90er Party und das Maifest als sehr erfolgreich.

Diese Veranstaltungen wird es auch im nächsten Jahr in dieser oder ähnlicher Form auf jeden Fall wieder geben.

Auch die Kassenstände des Vereins haben sich im vergangenen Jahr weiter positiv entwickelt, so dass man auch hier zum Beispiel bei notwendigen Instandhaltungsaufwendungen am Narrenwagen in Zukunft auf entsprechende Rücklagen zurückgreifen kann.

Rapp bedankt sich vor allem bei der Gemeindeverwaltung und bei der Feuerwehr für die Unterstützung im letzten Jahr.

Der Stellvertreter des Bürgermeisters Karl Braun hob die Unterschwandorfer als sehr engagiert im Ortschaftsrat und im Vereinsleben hervor und würdigt insgesamt die ehrenamtliche Arbeit.

Die zweite Vorsitzende des Kulturvereins Unterschwandorf Christel Wackenhut freut sich über den Erfolg der NZU und hebt die gute Zusammenarbeit von Narrenzunft und Kulturverein in der Vergangenheit hervor.

Auch in diesem Jahr stehen die Zeichen auf Veränderung.

Bei den anstehenden Wahlen wird sich der amtierende erste Vorstand Manuel Rapp nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellen.

Rapp hatte Anfang des Jahres den Posten des Abteilungskommandanten der Feuerwehr Unterschwandorf übernommen. Gleichzeitig einem Verein und einer Organisation wie der Feuerwehr vorzustehen und beiden Positionen zu 100% gerecht zu werden, ist schlichtweg nicht möglich.

Zur Wahl des ersten Vorstandes stellte sich der bisherige zweite Vorstand Fabian Wersich, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seines bisherigen erfolgreichen Engagements in der Vorstandschaft auch mit klarer absoluter Mehrheit auf den Posten gewählt wurde.

 

Den nun frei gewordenen Posten des zweiten Vorstandes hat ab sofort Patrick Frick inne, der ebenfalls mit absoluter Mehrheit gewählt wurde.
Mit der Bestätigung von Tatjana Kübler im Amt der Schriftführerin, ist der Vorstand der Unterschwandorfer Narren nun in neuer Konstellation wieder komplett.

Des Weiteren zu Wahl standen die Position des Geistermeisters, die nun von Julia Kübler bekleidet wird, der Posten eines weiteren Geisterbeirats, für den Nathalie Knorr in ihrem Amt bestätigt wurde und die Positionen eines weiteren Beiratsmitglieds die ab sofort Alexander Nisch inne hat.
Bei den Kassenprüfern gab es keinen Wechsel. Sascha Held und Markus Häußler sind für weitere zwei Jahr für die Prüfung der Kasse zuständig.

 

Ortsvorsteher Markus Häußler wünscht der neuen Struktur viel Erfolg.

Besonders freut Häußler, dass die Unterschwandorfer Narren nicht in bestehenden Schemen eingerastet sind, sondern immer innovativ sind und sich vorwärts bewegen.

In der nächsten Fasnets-Saison wird es unter den Mühlengeistern eine neue Figur geben, die „Müllersleut“.

 

Die neue Gruppe wurde speziell für Leute ins Leben gerufen, die zwar die Fasnet lieben, aber nicht mit Maske Umzug laufen und auch nicht „umtreiben“ wollen.

Auch finanziell ist die Figur äußerst attraktiv, da durch das Fehlen der Maske ein Einstieg in die aktiven Gruppen deutlich günstiger ist.

Das neue Häs ist, obwohl noch nicht bis ins kleinste Detail ausgefeilt, heute schon sehr gelungen, und die Narrenzunft Unterschwandorf dürfte dadurch für ganz andere Gruppierungen als bisher interessant werden.

Ein vielversprechender Anfang ist gemacht.

 

Narrenzunft Unterschwandorf e.V.

 

Amtsblatt KW8/2018

 

Adelheid die 6te ist Geschichte

Sie war eine der Kürzesten.
Selten war die Fasnet bei den Hexen und Geistern der Narrenzunft Unterschwandorf jedoch intensiver und noch nie, noch gar nie, war ihr Ende emotionaler als in diesem Jahr.
Nie wurden so viele Tränen an der Verbrennung vergossen wie in diesem Jahr.
Warum ist das so?

Weil die Trennung von der „Familie“ schwer fällt?
Weil auch in den kommenden Monaten wieder Veränderungen anstehen und neue Wege gegangen werden müssen?
Oder einfach nur weil eine schöne Zeit zu Ende geht?
Die Antwort darauf trägt jeder Einzelne von uns in seinem Herzen.

Machen wir uns nichts vor: Die Fasnet ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden.
Immer wieder werfen Ereignisse, die zu Teil nichts, zum Teil direkt mit der Fasnet zu tun haben, dunkle Schatten auf die närrische Zeit.
Themen wie KO-Tropfen, übermäßiger Alkoholkonsum bei Jugendlichen und Gewalt am Rande von Veranstaltungen sind nach wie vor präsent.
Auch Ereignisse, die direkt mit Zünften in Verbindung gebracht werden, wie der Fall in Eppingen, machen den Ruf der Fasnet nicht besser, im Gegenteil.

Umso mehr macht es uns stolz, dass das Wertesystem, das wir uns in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, auch in diesen Wochen wieder Früchte getragen hat.
Wir durften uns bei großen Traditionszünften präsentieren und nicht selten hat man uns aus berufenem Mund bescheinigt, dass es einfach nur Spaß macht, mit uns die Fasnet zu feiern.
Wir sind mit jeder Fasnet gewachsen. Die Dinge, die wir nicht wollen und die wir wollen, mit denen wir uns identifizieren können werden von Jahr zu Jahr klarer.
Wir werden darum unseren Weg zielstrebig weiter gehen, ganz bestimmt.

Doch nun ist erst mal wieder Pause.
Zum sechsten Mal haben wir unsere „Adelheid“, den Flammen übergeben.
Die Strohpuppe, die für uns so viel symbolisiert, ist Geschichte.

Zunftmeister Manuel Rapp bedankte sich nochmals bei allen, die uns während der närrischen Zeit unterstützt haben, allen voran den Kuckucks Gugga, die mit uns das Rathaus gestürmt und auch die Verbrennung umrahmt haben.

Ein großes Dankeschön galt wie immer auch der Gemeinde, der Stadt und der Feuerwehr.
Großes Lob sprach der Zunftmeister auch nochmals an das Organisationsteam der Kinderfasnet aus.

Mit der letzten Schunkelrunde „Ciao amore“ fordern die Gugga auch den letzten Maskenträger auf, sein zweites Gesicht wieder hinter dem Maskentuch zu verstecken.

Ciao amore, bis zum nächsten Mal.....

Amtsblatt KW7/2018

 

Das Rathaus ist in Narrenhand

Nachdem bereits im Laufe des schmotzigen Donnerstag der Kindergarten, die Schule und das Altersheim gestürmt wurden, stand nun für die Narrenzunft Unterschwandorf gemeinsam mit den Kuckucks Gugga die Machtübernahme im Rathaus auf der Agenda.

Pünktlich um 17:00Uhr setze sich der Zug aus Schlosshexen und Mühlengeistern, angeführt von den Gugga in Bewegung über den Marktplatz vor das Rathaus.

Zunftmeister Manuel Rapp redete nicht lange um den heißen Brei herum und meldete sofort den Anspruch der Narren auf die Hoheit über das Rathaus während der Hauptfasnet an.

 

Rapp fackelte nicht lange und schickte eine Gruppe Geister und Hexen ins Rathaus, den Bürgermeister und, ganz wichtig, den Schlüssel zum Rathaus vor die Tür zu holen.

 

Minuten später stand Bürgermeister Hölzlberger mit dem „Schlüssel“ vor dem Narrenrichter.

Gegenstand der Anklage waren wieder die politischen Themen der vergangenen vier Jahreszeiten. Dazu gehörte allen voran die heiße Debatte über das Absetzgelände, zu der die Narren selbstverständlich ihre eigene Meinung haben.

Doch nicht nur dieses polarisierende Thema hat die Gemüter während der letzten Monate erhitzt, auch die Diskussion über den „geplanten“ Autobahnanschluss und nicht zuletzt die Verlegung des Unterschwandorfer Ortsschildes, wodurch nun die Untere Talaue und die Schlosstrasse rein optisch nicht mehr zum Ort zu gehören scheint, sorgten für Gesprächsstoff.

In der Reflektion von Bürgermeister Hölzlberger kam das vergangene Jahr nicht so schlecht weg, wie es die Narren darstellten. Immerhin ist das Thema „Straßenbeleuchtung“ hinreichend gelöst worden. Lokal wird es „blitzartig“ sogar so hell, dass man sich in doppelter Hinsicht nicht mehr beschweren kann. Im letzten Jahr wurde nämlich in der gleichen Veranstaltung eine fehlende stationäre Radarkontrolle angemahnt, die jedoch zwischenzeitlich installiert wurde.

Schließlich gab sich Bürgermeister Hölzlberger doch geschlagen und übergab den Unterschwandorfer Narren den Schlüssel zum Rathaus und damit symbolisch die politische Macht im „Städtle“.

 

Traditionell wurde natürlich auch der Schlips des Stadtoberhauptes deutlich kürzer gemacht.

„Weiberfasnet“ halt!

Beim anschließenden Umtrunk, für den sich die Narrenzunft Unterschwandorf nochmals herzlich bei der Stadt Haiterbach bedanken möchte, standen beide Fraktionen jedoch schon wieder einträchtig beieinander, um sich für den weiteren Verlauf des „Schmotzigen“ zu stärken.

Ein gelungener Startschuss in eine bewegte Hauptfasnet.

Die NZU

 

Amtsblatt KW6/2018

 

Achterbahn

 

Die Reise in und durch die Fasnet ist eine Achterbahnfahrt.

Du stehst in der Schlange und wartest bis die Bahn endlich kommt, bis Du dran bist. Allmählich beginnt der Puls seine Frequenz zu ändern. Adrenalin macht sich im ganzen Körper breit. Du steigst ein, ein Bügel presst deine Silhouette in den Schalensitz. Hastig überprüfst Du ein letztes Mal, ob Du Handy, Brille, Geldbeutel abflugsicher verstaut hast.

Der Wagen setzt sich in Bewegung. Lautsprecher vergießen bedrohliche Musik über die Wartehalle. Langsam verlässt er den Bahnhof. Kein Zurück mehr.

Steil geht es nach oben. Langsam. Bis die Schiene vor der Bahn verschwindet und nur noch blauer Himmel vor Dir liegt.

Im nächsten Moment zerrt eine unsichtbare Faust mit voller Wucht an dem Schlitten und versucht, ihn förmlich unter Dir weg zu reißen. An den Sitz gefesselt nimmt er Dich mit in die Tiefe.

Immer schneller saust das Gefährt durch das unübersichtliche Knäuel an Schienen, Stahl und Eisen.

Dein Magen ist schwerelos. Deine Augen tränen, der Fahrtwind ist digital.

Schwerkraft ist in diesem Moment nicht mehr als ein Wort.

Plötzlich geht ein Ruck durch den Sitz. Die Geschwindigkeit verlangsamt sich. Deine Optik liefert Deinem Gehirn wieder scharfe Bilder. Dein Magen richtet sich wieder aus. Der Wagen steht. Der Bügel geht auf. Du steigst aus.

Ähnliches macht ein echter Narr durch, wenn die Weihnachtsfeiertage hinter ihm liegen.

Kaum hat das neue Jahr angefangen, erhöht sich sein Puls bei dem Gedanken, dass in wenigen Tagen die Masken abgestaubt werden. Aufgeregt geht er am 6. Januar auf den Rapp-Platz. Nervös überprüft er ein letztes Mal Maske, Besen, Häs, alles komplett. Dann zieht er zum ersten Mal wieder seine Maske auf, ein Glücksgefühl, das seinesgleichen sucht.

Los geht sie, die wilde Fahrt durch Umzüge, Hexenbälle, Guggenmusiktreffen, ... bis, ja bis der Fasnetsdienstag durch eine Vollbremsung den Narren wieder unsanft auf den Boden des wahren Lebens zurück holt.

Eben diese Vollbremsung steht bei dieser kurzen Fasnet schon wieder unmittelbar bevor.

Doch bevor es soweit ist, nehmen wir noch ein paar Loopings und Steilkurven mit.

Am kommenden „Schmotzigen Donnerstag“, dem 8. Februar stürmen wir zusammen mit den Kuckucks-Gugga um 17:00Uhr das Haiterbacher Rathaus.

Zu diesem politisch-närrischen Spektakel möchten wir die Bevölkerung recht herzlich einladen.

 

Wer uns dann weiter durch die Haupt-Fasnet begleiten oder uns erst kennenlernen möchte, der findet uns bei folgenden Umzügen:

 

Am Samstag, dem 10. Februar in Vollmaringen

Am Sonntag, dem 11. Februar in Alpirsbach

Am Montag, dem 12. Februar in Oppenau und Calw

Am Dienstag, dem 13. Februar in Ergenzingen

 

Doch nicht nur Umzüge stehen auf dem Programm, man findet uns auch bei zahlreichen Abendveranstaltungen in der Region. Die genauen Daten finden sich auf unserer Homepage

 

www.nz-unterschwandorf.de.

 

Wir freuen uns darauf, mit Euch in dieser Achterbahn durch die Hauptfasnet 2018 zu fahren.

 

Die NZU

 

Amtsblatt KW5/2018

 

Die Kinderfasnet der NZU sticht zum zweiten Mal in See

Es ist Samstag Nachmittag, kurz vor 14:00Uhr in der Stadthalle in Haiterbach.

Die Halle ist bestuhlt. An den Wänden hängen Luftballons, auf den Tischen liegen Papierschlagen und über der Bühne hängt ein großes Banner, auf dem eine Hexen und ein Geist abgebildet sind mit der Aufschrift „Herzlich willkommen!“

Eilig werden noch Wollfäden zurechtgeschnitten und unter die Stühle geklebt für das „Mitmach-Spiel“. In der Küche versucht man unterdessen die etwas unübersichtliche Elektrik in den Griff zu bekommen. Eine Sicherung mit der Aufschrift „Küchenlicht“ lässt sich irgendwie nicht so richtig davon überzeugen, dass sie in den nächsten vier Stunden der Belastung von zwei Fritteusen und etlichen Kilos Pommes standhalten soll.

Naja, was solls. Wozu gibt´s Verlängerungskabel. Im Flur gibt’s schließlich auch noch Steckdosen.

Kuchen, Waffelteig und Softdrinks sind vorbereitet und somit kann sie losgehen, die zweite Kinderfasnet der Narrenzunft Unterschwandorf.

Nach dem Einmarsch durch die Halle begrüßt Zunftmeister und "Kapitän" Manuel Rapp alle Gäste, die „Flying Teens“ aus Rohrdorf, und die Eltern und Kinder des Vorschul- und Eltern-Kind-Turnens.

Dann legt sie ab, die zweite „Kinderfasnet“ der NZU und nimmt Kurs auf ihr zweistündiges Feuerwerk der Unterhaltung für Jung und Alt.

Non-Stopp folgen nun Tänze, Spiele und andere Show-acts.

Den Anfang macht die Haiterbacher Eltern-Kind-Turngruppe mit dem „Kroko-Tanz“ und die Turngruppe der Vorschulkinder mit einer zünftigen „Party auf dem Mond“.

Die Vorstellung der beiden Narrenfiguren der Narrenzunft Unterschwandorf darf auch in diesem Rahmen nicht fehlen.

 

Der Narrensamen ist, wie könnte es anders sein, im Dauereinsatz.

Mit dem Kinder-Hexentanz, dem schon bekannten „Körperteil-Blues“ starten die jungen Hexen und Geister in die Show.

Als einer der Höhepunkte der Veranstaltung präsentieren sich die „Flying Teens“ aus Rohrdorf mit zwei Gruppen dem Publikum.

Die nahezu perfekt einstudierten Tänze mit einigen akrobatischen Elementen lassen den Gästen keine Chance, auf ihren Plätzen sitzen zu bleiben.

 

Danach nimmt die Kinderfasnet Kurs auf die Welt der Kinderstars.

Peter und Heidi, der Pumuckl, und Bibi und Tina rocken die Bühne.

Beim anschließenden „Biene Maja Flashmob“ kommt die Halle nun endgültig ins Schwitzen. Schließlich wollen Mama und Papa, Tante und Onkel, Oma und Opa mit den Kids mithalten und auch mal wieder richtig Gas geben.

Mit dem Pippi Langstrumpf- , dem Schoko- und dem Indianer-Tanz,bei dem auch die Papas des Samens eingebunden sind schippert die Kinderfasnet nach vollen zwei Stunden Unterhaltung langsam zurück in den Hafen.

 

Zunftmeister Manuel Rapp bedankt sich nochmals bei allen Akteuren, den Flying Teens und den Turnergruppen und überreicht Monika Kieks-Schuon, Cora-Lina Schuon und Stefanie Talmon einen Blumenstrauß für die Planung, Vorbereitung und Gestaltung der Kinderfasnet 2018.

Narrenzunft und Gäste hatten zwei Stunden Spaß und Unterhaltung, jeder wurde in die Veranstaltung mit hineingezogen, so dass es im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder heißen wird: „Leinen los für die Kinderfasnet 2019!“

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund!

Ihre NZU

 

RATHAUSSTURM 2018

 

Freunde der Fasnet aufgepasst: Bereits nächste Woche biegt die Fasnet 2018 schon wieder auf die Zielgerade ein.

 

Den Endspurt starten wir wie in jedem Jahr mit dem

RATHAUSSTURM in Haiterbach am

"schmotzigen Donnerstag",dem 8. Februar 2018 um 17:00Uhr.

Wir hoffen, Sie sind bei dieser "Machtübernahme" dabei.

 

Die Geister und Hexen der

NZU

Amtsblatt KW3/2018

 

PALAZZO Unterschwandorf oder
die Sterneküche ist nicht jedermanns Sache

 

Der frühe Abend hatte Unterschwandorf schon wieder in tiefe Dunkelheit gehüllt.

Vereinzelt brannte in den Wohnungen noch Weihnachtsbeleuchtung, die Sternsinger hatten ihren Weg durch die Häuser gerade beendet.

Alles schien nach den Weihnachts- und Silvester-Feierlichkeiten noch ruhig bevor nach dem Einzelhandel am 8. Januar auch die großen Industriebetriebe wieder Fahrt aufnehmen.

Nur hinter der Geschäftsstelle des Rathauses stieg dicker weisser Rauch auf.

Auf dem Rapp-Platz herrschte rege Betriebsamkeit. Stimmungs-Musik schallte aus den Boxen des Narrenwagens. Hexenbesen, Geistermasken und Strohschuhe ließen definitiv keinen Zweifel aufkommen – der Platz ist wieder in der Hand der Narren.

Mal ehrlich, wenn das neue Jahr angefangen hat, welcher echte Narr fiebert da nicht täglich der fünften Jahreszeit entgegen, die in der schwäbisch-alemannischen Fasnet nun mal am 6. Januar mit dem Abstauben der Masken beginnt?

Pünktlich um 18:00Uhr kündigte ein Böllerschuss unmissverständlich an, dass das lange Warten ein Ende hatte.

Unter den Klängen der SK Huber marschierten zunächst der Vorstand und die Meister der beiden Gruppen Schlosshexen und Mühlengeister auf den Rapp-Platz ein.

 

Nach kurzer Begrüßung stellte Zunftmeister Manuel Rapp traditionell dem mit zahlreichen Gästen gut gefüllten Rapp-Platz die Zusammensetzung des Häs der beiden Gruppen vor und übergab anschließend den beiden Meistern ihre Masken, die Führung und damit die Verantwortung für die jeweilige Gruppe für die bevorstehende Fasnetsperiode.

Es liefen nun auch die 68 Maskenträger auf den Rapp-Platz ein.

Während die SK Huber Gäste und Narren mit bekannten Songs professionell unterhielten, zogen die Maskenträger in Zweierreihen am Vorstand vorbei. Die Masken wurden im Vorbeilaufen mit bunten Wedeln vom Staub der vergangenen vier Jahreszeiten befreit.

 

Mit einen Vorgeschmack auf die vielen Showacts, die im Rahmen der Kinderfasnet am Samstag, dem 20. Januar in der Festhalle in Haiterbach auf dem Programm stehen, präsentiert sich der Narrensamen dem Publikum mit zwei Tänzen.

Ein weiterer Höhepunkt bei jedem Maskenabstauben, ist die Taufe neuer Hästräger.
Sechs an der Zahl waren es in diesem Jahr bei der NZU.

Nach Vollendung des 18. Lebensjahres oder nach bestandener Probezeit, müssen sich neue Hästräger einer Reihe von Prüfungen unterziehen.

Jede Zunft legt dabei ihre eigenen, nennen wir es „Rituale“ fest.

Die Täuflinge müssen in der Regel irgendetwas essen oder trinken, wobei die Mahlzeiten oder Snacks meist in Kategorien von „eklig“ über „gruselig“ bis hin zu „ungenießbar“ eingeordnet werden können. Hinzu kommt meist ein Fragen- oder Aufgaben-Katalog, der vielerorts problemlos Tom Cruise als Vorlage für die nächste Folge von „Mission Impossible“ dienen könnte. Der Kreativität der Verantwortlichen sind hier offenbar keine erkennbaren Grenzen gesetzt, wobei sich über Sinn und Unsinn so mancher Aktion natürlich streiten lässt. Wir sprechen hier immer noch von einer Aufnahmeprüfung in eine Zunft und nicht von einer militärischen Einzelkämpferausbildung für den nächsten Einsatz im Süd-Sudan. Aber ich schweife ab....

Die Narrenzunft Unterschwandorf legt bei der Planung solcher Taufen traditionell Wert darauf, die Kreativität nicht komplett mit der Zusammenstellung ekliger Prüfungen zum Erlangen der Goldmedaille in welcher Disziplin auch immer, zu verballern, sondern eher darauf, den Zuschauern mehrschichtige Unterhaltung zu bieten.

So wurde den Täuflingen in diesem Jahr bei „PALAZZO“ Unterschwandorf, so titulierte der adrett gekleideten Oberkellner in gebrochenem Französisch-Deutsch das Event, vom französischen Sternekoch „Fabián“ ein hochklassiges Fünf-Gänge-Menu kredenzt.
Das Menu umfasste Köstlichkeiten, wie „Bruschetta mit einer Decke von Limburger und Harzer Käser", oder "Maultaschen mit Meeresfrüchten", oder "Windbeutel mit Mostrich und einer Couverture von Chokolat".

Auch die Paten der Täuflinge kamen dabei nicht zu kurz.
Sie durften, je nach Durchhaltevermögen des Täuflings, einen Gang mehr oder weniger freiwillig übernehmen und sich ansonsten um den „hochprozentigen“ Teil der Prüfung kümmern.

 

Teil 2 der Aufgabe bestand darin, Fragen über Zunft und Fasnet zu beantworten. Im Einzelfall waren auch in diesem Prüfungsfach erhebliche Wissens-Defizite feststellbar.

Aber was soll's, wie bei jedem anständigen Quiz gab es natürlich auch hier einen Joker, hochprozentig, versteht sich.

Abschließend bedankte sich Zunftmeister Manuel Rapp bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt den SK Hubern, die das Event in der Tat perfekt umrahmt haben und der Feuerwehr, die wieder einmal ihre Örtlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

In diesem Sinne: Auf eine glückselige Fasnet!

Narri.....

 

Schwabo 11/2017

 

Narrenzunft Unterschwandorf feiert 90er Party

 

Anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens feierte die Narrenzunft Unterschwandorf am vergangenen Samstag, dem 11. November

in der Festhalle in Haiterbach eine 90er Jahre Party.

Die Narrenzunft Unterschwandorf wurde am 20. April 2012 aus der Taufe gehoben und zählt derzeit 135 Mitglieder.

 

Bereits kurz nach Beginn der Veranstaltung begann der Zustrom an Fans der 90er Jahre Musik, der lange nicht abebbte.

Den ganzen Abend begeisterten die beiden vereinseigenen DJs Alex und Markus die 300 Gäst mit Musik von den Backstreet Boys, Snap, Dr. Alban und vieler weiterer Bands und Boygroups der 90er Jahre. Aber auch die Anhänger der rockigeren Nummern, wie der von Guns n´Roses oder Nirvana kamen auf ihre Kosten.

 

Wer tanzen wollte, für den war die Haiterbacher Festhalle an diesem Abend genau die richtige Adresse.

Obwohl der Disco-Fox die Tanzfläche, die zweitweise fast ein Drittel der Halle ausmachte, den Abend klar dominierte, so konnte man aber auch einige Freestyle-Richtungen beobachten.

 

Bis um drei Uhr Morgens floss der Schweiß in Strömen, aber man konnte die verlorenen Energiereserven entweder an der Bar oder in der Küche wieder auffüllen lassen. Auch hier gab es einen Snack aus den 90er Jahren, den "Datsch", ein in ein Brötchen gequetschter Mohrenkopf.

 

Für die Unterschwandorfer Narren und die 90er-Jahre Fans war dieses Event sicherlich eine glungene Veranstaltung.

Fortsetzung folgt.

 

Amtsblatt KW17 2017

Happy Birthday NZU

 

Kaum zu glauben, aber fünf Jahre sind es nun schon her, dass eine Hand voll mutige Anhänger der fünften Jahreszeit eine im wahrsten Sinne des Wortes auf gut schwäbisch „narrade Idee“ hatten und beschlossen, in Unterschwandorf eine Narrenzunft zu gründen.

 

Nun ist Unterschwandorf historisch gesehen nicht gerade das, was man eine närrische Hochburg nennen würde. Insofern war es von vorneherein spannend zu sehen, wie so ein Vorhaben von der Bevölkerung angenommen werden würde.

 

Schnell konnte man feststellen, dass diese Pioniere des närrischen Unterschwandorfer Brauchtums es mit ihrem Vorhaben durchaus ernst meinten.

 

Mit einem erfahrenen Maskenschnitzer wurde ein schaurig schönes Hexen-Gesicht aus Holz entworfen, das sich im Vergleich zu anderen wilden Kreationen, die sich bei den Fasnets-Umzügen so durch die Gassen bewegen, durchaus sehen lassen konnte.

 

Wenn ich an dieser Stelle meine persönliche Meinung einwerfen darf, sie ist sogar eine der schönsten unter den Hexen-Masken überhaupt.

 

Dazu kam ein Häs, das in seinen Grundzügen zunächst schlicht gehalten wurde, sich aber zwischenzeitlich bereits deutlich weiterentwickelt hat und es immer noch tut.

 

Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, baute das handwerklich versierte Team noch vor dem ersten Umzug einen Monster-Hexenwagen und montierte auf ihm ein Soundsystem, in dessen Nähe Leute mit empfindlichem Magen einen schweren Stand haben.

 

Doch damit nicht genug, die Truppe um die Gründungsmitglieder und Führungs-Crew Florian und Franz-Fabian Walter, Manuel Rapp und Bernd Grosche studierte gleich für die erste Saison einen Mega-Hexentanz ein, um spontan, sozusagen vom Startblock aus in die Gemeinde der etablierten Narrenvereine hinein zu grätschen, so nach dem Motto: Eintagsfliegen sehen anders aus!

 

Zum Auftakt der ersten aktiven Fasnet am 6. Januar 2013 staubte man die Masken in einer Atmosphäre ab, die ihresgleichen sucht. Im Schlosshof von Unterschwandorf vor den Stallungen, einer Kulisse, wie sie treffender nicht hätte sein können, wurden die Masken zum ersten Mal aufgesetzt und die ersten aktiven Schlosshexen getauft.

 

Wie auch immer, man machte von sich reden.

 

In den darauf folgenden Wochen durchlebte man einen, für´s erste Jahr wirklich angenehm gefüllten, Terminkalender.

 

Die Gründung eines neuen Vereins ist aber nicht nur ein Feuerwerk aus Erfolgen, die am Straßenrand nur darauf warten, eingesammelt zu werden, mitnichten!

Vereinsstrukturen in Form einer Satzung und einer Häsordnung müssen entwickelt, definiert, weiterentwickelt und vor allem durchgesetzt werden. Dazu bedarf es einer entsprechenden Führungsmannschaft, die es nicht nur schafft, die zwischenzeitlich mehr als 140 Mitglieder hinter sich zu vereinen, sondern sie auch diszipliniert und unbeschadet durch eine äußerst kritische Zeit im Jahr hindurch zu manövrieren.

 

Wir sprechen hier nicht über eine Interessengemeinschaft, die sich einmal im Monat Freitagabends in der Kneipe trifft, um eine Runde Skat zu klopfen, nein.

 

Legt man eine Gauß‘sche Verteilungskurve über die Altersstruktur von jungen Narrenzünften, wie sie heute in vielen Ortschaften neu gegründet werden, befindet sich der „peek“, also der Altersdurchschnitt der Mitglieder, bei Anfang-Mitte Zwanzig, also bei jener Altersgruppe, die an Wochenenden noch massiv in Feierlaune ist und ihre Grenzen austestet.

 

Und, machen wir uns nichts vor, der Alkohol spielt zwischen dem 6. Januar und dem Beginn der Fastenzeit eine große Rolle. Nachdem wir in den vergangenen Jahren viel in dieser Richtung beobachten konnten mussten wir in der vergangen Saison zum ersten Mal miterleben, wie eine Veranstaltung abgebrochen wurde, sehr zum Leidwesen der Veranstalter.

 

Während früher Trunkenheitsexzesse eher belächelte Randerscheinungen bei Festen waren, so ist die „Security“ heute bei vielen Veranstaltungen eine feste Institution geworden, um entsprechende Ansätze gleich im Keim zu ersticken, leider.

 

Wenn man die Entwicklung der Narrenzunft Unterschwandorf in den ersten fünf Jahren in einem Wort beschreiben müsste, so wäre dies „Dynamik“.

 

Die NZU war ständig in Bewegung.

 

Der Verein hat sich entwickelt, die Führungsmannschaft hat sich formiert und umformiert, das Erscheinungsbild trägt immer neue Blüten.

 

Die Mühlengeister sind schon 2013 als neue Gruppe gegründet worden, mittlerweile geht die NZU bei Umzügen in der näheren Umgebung mit zwei Wagen an den Start und einem zusätzlichen Rauchfass.

 

Erstmals in diesem Jahr kamen Seifenblasen von der hinteren Plattform des Hexenwagens.

 

Jede Saison zeigt die NZU neue Facetten ihrer Kreativität und man darf gespannt sein, was die Geister und Hexen um Zunftmeister Manuel Rapp in der nächsten „Kampagne“ für ihr Publikum, ihre Freunde und Gönner, ihre Fasnet bereithalten.

 

Happy birthday, NZU.

 

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

Am Samstag, dem 13. Mai 2017 findet im Bürgersaal in Oberschwandorf um 19:00 Uhr die ordentliche Mitgliederversammlung der Narrenzunft Unterschwandorf e. V. statt, zu der hiermit herzlich eingeladen wird.

 

Tagesordnung

 

- Begrüßung

- Bericht des Zunftmeisters

- Bericht des Schriftführers

- Bericht des Kassiers

- Bericht der Kassenprüfer

- Entlastungen

- Wahlen

- Wägen

- Abstimmung über die Erhöhung des Jahresbeitrags

- Infos aus der Vorstandschaft

- Grußworte

- Verschiedenes

 

Anträge zur Tagesordnung können entweder schriftlich bis Samstag, dem 6. Mai 2017 beim Zunftmeister Manuel Rapp oder während der Versammlung unter dem Punkt “Verschiedenes“ gestellt werden.

 

Um pünktliches und vollzähliges Erscheinen wird gebeten.


Narrenzunft Unterschwandorf e. V.

Die Vorstandschaft

 

Amtsblatt KW14 2017

NZU Maibaumhocketse

 

Keine Lust die großen Feste in der Umgebung?

Keine Lust auf wandern?

Dann haben wir genau das Richtige für Euch!

 

 

Am Montag, dem 1. Mai 2017 werden wir

auf dem Rapp-Platz

ab 10:00Uhr

 

Tische und Bänke aufstellen und ein paar Rote und Hexenwürste auf den Grill werfen.

Unsere beiden Wagen funktionieren wir kurzerhand zu einer Weinlaube und einem weiteren Versorgungsstand um und wir hoffen, in den darauffolgenden Stunden mit allen Freunden und Gönnern der Narrenzunft ein paar gemütlichen Stunden verbringen zu können.

Wer also Lust auf ein paar gemütliche Stunden auf dem Rapp-Platz hat, ist hiermit herzlich zu uns eingeladen.

Wir freuen uns auf Euch.

 

Die Geister und Hexen der NZU

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

Am Samstag, dem 13. Mai 2017 findet im Bürgersaal in Oberschwandorf um 19:00 Uhr die ordentliche Mitgliederversammlung der Narrenzunft Unterschwandorf e. V. statt, zu der hiermit herzlich eingeladen wird.

 

Tagesordnung

 

- Begrüßung

- Bericht des Zunftmeisters

- Bericht des Schriftführers

- Bericht des Kassiers

- Bericht der Kassenprüfer

- Entlastungen

- Wahlen

- Wägen

- Abstimmung über die Erhöhung des Jahresbeitrags

- Infos aus der Vorstandschaft

- Grußworte

- Verschiedenes

 

Anträge zur Tagesordnung können entweder schriftlich bis Samstag, dem 6. Mai 2017 beim Zunftmeister Manuel Rapp oder während der Versammlung unter dem Punkt “Verschiedenes“ gestellt werden.

Um pünktliches und vollzähliges Erscheinen wird gebeten.


Narrenzunft Unterschwandorf e. V.

 

Die Vorstandschaft

Amtsblatt KW10 2017

Adelheid, die 5te ist Geschichte

 

Der Abend liegt still über Unterschwandorf.

Regen hat noch vor Minuten eine feuchte Decke über die Straßen gezogen.

Den Rapp-Platz umhüllt ein leichter Schal aus Rauch. Zum letzten Mal in dieser fünften Jahreszeit riecht die Luft nach verbranntem Reisig.

Musik ertönt aus dem Hexen- und aus dem Geisterwagen – gedämpft, sehr gedämpft.

 

Einige Zuschauer haben sich vor dem Feuerwehr-Gerätehaus eingefunden um dem letzten traurigen Event von Hexen und Geistern der Narrenzunft Unterschwandorf unter Masken beizuwohnen.

Er steht bereit, der Scheiterhaufen, auf dem in wenigen Augenblicken „Adelheid die 5te“, eine liebevoll gebastelte Strohpuppe, die die Fasnet 2017 symbolisieren soll, den Flammen übergeben wird.

 

Und dann ist es soweit.

Keine Fasnets-Musik, kein Johnny Däpp, kein Mickey Krause begleitet die Hexen und Geister auf ihrem letzten schweren Einmarsch aus der Talaue auf den Rapp-Platz, allen voran Zunftmeister Manuel Rapp im schwarzen Anzug mit passendem Zylinder.

Am Eingang des Platzes lösen sich bereits einige Fackelträger unter den Hexen und Geistern aus der einmarschierenden Menge und machen sich auf den Weg in Richtung  Scheiterhaufen, während sich der Hauptteil des Trauerzuges auf dem Platz Aufstellung nimmt.

 

Zunftmeister Manuel Rapp eröffnet den Abend mit der Begrüßung der Anwesenden, zu denen auch Bürgermeister Andreas Hölzlberger gehört. Die Regentschaft der Narren über die Stadt hat ihr Ablaufdatum erreicht und somit kehrt der Schlüssel zum Rathaus ordnungsgemäß wieder in die Hände der Politik zurück.

 

Im Hintergrund schlagen schon die Flammen aus dem riesigen Scheiterhaufen.

Das Geheul einer Motorsäge ertönt über den Rapp-Platz. Der Narrenbaum fällt.

Langsam wird „Adelheid die 5te“ ans Feuer getragen.

 

Und dann ist es vollbracht.

Die Fasnet ist verbrannt. Geister und Hexen nehmen die Masken ab und verdecken sie mit dem Maskentuch.

Eine Schunkelrunde und ein Dankeschön an die Stadt, an die Feuerwehr, an die Schule, ans Altersheim, an den Kindergarten und nicht zuletzt an die Hexen und Geister der Narrenzunft Unterschwandorf beenden die Fasnets-Saison 2017.

 

Amtsblatt KW8 2017

Verrückt

 

Gestandene Männer hopsen in Röcken durch die Straßen und das ohne jeglichen schottischen Migrationshintergrund.

Hübsche Mädels schnallen sich hölzerne Fratzen mit teils furchterregenden Hakennasen vors Gesicht und laufen bucklig mit krummen Besen bewaffnet umher.

 

Am Straßenrand steht der rosarote Panther und wartet darauf, dass ihn irgendjemand mit Stroh einseift oder ihn in einer Badewanne mit Papierloch-Abfällen verschwinden lässt, die ein Praktikant in tagelanger Fitzelarbeit mit dem Locher aus den Büroakten ausgestanzt hat.

Würde E. T. in den kommenden beiden Wochen ausversehen wieder hier in der Gegend landen wäre es sicherlich spannend zu erfahren, was er denn so seinem Heimat-Planeten von unserer Industrie 4.0-Welt zu berichten hätte.

 

Fußnote für die Generation unter 40: 1982; Steven Spielberg; E. T. der Außerirdische. Der Film handelt von einem kleinen, faltigen Gnom von einem anderen Planeten, den seine Kumpels hier zurückgelassen haben, mit einer roten LED in der Spitze des linken Zeigefingers, der irgendwie versucht, nachhause zu telefonieren. Damals gab es allerdings noch keine WLAN-Hotspots.

 

Für alle diejenigen, die in „der Szene“ groß geworden sind, ist die Lage klar „S’isch Fasnet!“

 

Doch schon in der kommenden Woche steuern wir auf den Höhepunkt der fünften Jahreszeit zu.

 

Am kommenden „Schmotzigen Donnerstag“, dem 23. Februar stürmen wir zusammen mit den Kuckucks-Gugga um 17:00Uhr das Haiterbacher Rathaus.

 

Zu diesem politisch-närrischen Spektakel möchten wir die Bevölkerung recht herzlich einladen.

 

Wer uns dann weiter durch die Haupt-Fasnet begleiten oder uns erst kennenlernen möchte, der findet uns bei folgenden Umzügen:

 

Am Samstag, dem 25. Februar in Deckenpfronn

 

Am Sonntag, dem 26. Februar in Untertalheim

 

Am Montag, dem 27. Februar in Oppenau

 

Am Dienstag, dem 28. Februar in Ergenzingen

 

Doch nicht nur Umzüge stehen auf dem Programm, man findet uns auch bei zahlreichen Abendveranstaltungen in der Region. Die genauen Daten finden sich auf unserer Homepage

 

www.nz-unterschwandorf.de.

 

Wir freuen uns darauf, mit Euch durch die Hauptfasnet 2017 zu ziehen.

 

Die NZU

 

 

Alles hat ein Ende...

 

... so auch die Fasnet 2017.

 

Am

 

Fasnets-Dienstag, dem 28. Februar 2017

 

wollen wir um 19:00Uhr

 

auf dem Rapp-Platz in Unterschwandorf

 

die Fasnet schon wieder verbrennen.

 

Dazu möchten wir die Bevölkerung, alle Interessierten, Freunde und Gönner der Narrenzunft Unterschwandorf noch ein letztes Mal in dieser Saison recht herzlich einladen.

 

Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt.

 

Wir würden freuen, dieses für uns Narren fast tragische Ereignis mit Euch zusammen noch einmal zelebrieren zu dürfen.

Auf Euer Kommen freut sich

 

die NZU

 

Amtsblatt KW4 2017

Die Hände hoch....oder die erste Kinderfasnet der NZU

 

Samstag 13:30 Uhr. Die Stadthalle in Haiterbach sieht aus wie ein Flickenteppich. Gut verstreut sitzen kleine Grüppchen von Zuschauern mit erwartungsvollen Gesichtern. Naja, muss sich wohl erst rumsprechen, dass Haiterbach wieder eine Kinderfasnet hat.

 

Samstag 14:00 Uhr: Die Stadthalle gleicht dem Zentrum einer Sternwanderung.

 

Aus allen Himmelsrichtungen strömen sie, Bienen, Prinzessinnen, Ritter, Vampire und Polizisten. Im Innern der Halle wuselt es bereits wie in einem Ameisenhaufen. Eine Buchvorstellung des neuen Harry Potter Romans könnte kaum besser besucht sein.

Einige Papas haben sich bereits damit abgefunden, sich die Show im Stehen anzusehen. Sitzplatz – Fehlanzeige.

 

Samstag 14:10 Uhr: Eilig werden noch Stühle und Tische auf die letzten freien Flächen gestellt. Es nützt aber nichts, die Papas müssen immer noch stehen.

 

Samstag, 14:15 Uhr: Die erste Kinderfasnet der NZU ist auf dem Rollfeld.

 

Einmarsch der Akteure. Die Bühne füllt sich.

 

Zunftmeister Manuel Rapp begrüßt die Gastzunft aus Altheim, Kinderturner des TSV Haiterbach und alle Kinder mit ihren Familien.

 

 

Stabübergabe. Monika Kieks-Schuon, die nicht nur sämtliche Darbietungen mit den Kindern einstudiert hat und nun durch das Programm führt, eröffnet den Nachmittag gleich viel Schwung. Die Zuschauer sollen mit den Kleinsten aus dem Kinderturnen des TSV Haiterbach musikalisch um die Welt fliegen. Man kann das Kerosin fast riechen.

 

Von wegen: “Mal langsam einsteigen und schauen was kommt...!“
Schon beim ersten Programmpunkt darf niemand auf seinem Stuhl sitzen bleiben. Mitmachen ist angesagt!

 

Kaum ein Zuschauer hätte sich wohl träumen lassen, dass sich in den folgenden zwei Stunden nicht mehr viele Gelegenheiten bieten würden, sich auf dem Stuhl auszuruhen oder gar Händen und Füßen eine Pause zu gönnen.

 

Samstag, 14:45 Uhr: Schlag auf Schlag geht`s weiter im Programm: Hexentanz des Narrensamens, „Die Hände hoch“, „Körperteilblues“, ohne Pause werden Kinder, Eltern, Omas, Opas, Onkel und Tanten mit Programmpunkten abgeholt und begeistert.

 

 

Samstag, 15:00 Uhr: Die erste Möglichkeit, dem Organismus eine kleine Pause zu gönnen und den Kindern der Narrenzunft Altheim bei ihrem Showtanz zuzusehen.

 

Klasse Darbietung. Mehr als zehn Minuten Tanz und Akrobatik. Respekt vor der Leistung der Kinder.

 

Samstag, 15:15 Uhr: Kaum ist die Bühne frei, schon fliegt „Flitze Flattermann“ über die Bretter.

 

 

Und dann kommt sie. Bei Mickey Maus – Wunderhaus würde man sie als die „Mitmach-Sache“ schlechthin deklarieren, die bei jeder ordentlichen Stimmungs-Veranstaltung quasi „gesetzt“ ist, die Polonaise. Wer sich bis dahin erfolgreich davor gedrückt hatte, mitzumachen, der konnte sich spätestens jetzt dem Sog der Massenbewegung nicht mehr entziehen.

 

Samstag, 15:30 Uhr: Kurze Pause, dann geht`s weiter.

 

Nachdem einige „Urwaldforscher“ sich auf ihrer Expedition durch den Dschungel von frechen Äffchen ärgern lassen wird in Haiterbach mit dem wohl größten Bob der Welt gefahren. Die Bühne ist bis zum Bersten gefüllt mit kleinen und großen Bob-Fahrern.

 

Bahn frei: Linkskurve – Rechtskurve – nach hinten – nach vorne – hopsa – Ziel!

 

Samstag, 16:20 Uhr: Letztes Feuerwerk des Tages: Der Show- und Maskentanz der aktiven Geister und Hexen. Für die Kinder und sicherlich auch für die Erwachsenen, die nicht so häufig an Fasnets-Abendveranstaltungen teilnehmen ist es unterhaltsam spannend so etwas mal gesehen zu haben.

 

Samstag, 16:30 Uhr: Manuel Rapp bedankt sich bei Monika und allen Akteuren der Narrenzünfte Altheim und Unterschwandorf für das Wahnsinns-Programm.

 

Abschließend bedankt sich der Zunftmeister bei allen Gästen fürs Zuschauen und Mitmachen.

 

Fazit: Es hat der NZU einen Riesenspaß gemacht, mit den Kindern und ihren Familien in Haiterbach eine Kinderfasnet zu feiern.

 

Wir hatten ein Bomben-Publikum, das uns das Gefühl gegeben hat, abgeholt und unterhalten worden zu sein. Vielen Dank dafür.

 

Wir werden versuchen, die Kinderfasnet nicht nur zu wiederholen, sondern sie zu einer festen Institution in Haiterbach werden zu lassen und wir werden auf jeden Fall im nächsten Jahr für einen gemütlichen Ausklang für und mit unseren Gästen sorgen.

 

Bleiben Sie fit,

 

bleiben Sie gesund!

 

Die NZU

 

Amtsblatt KW3 2017

Narri – Narro, liebe Kinder, liebe Eltern,

Ihr seid noch nicht in die Fasnet gestartet?

 

Dann wird´s aber allerhöchste Eisenbahn!

 

Am nächsten Samstag, dem 21. Januar 2017 könnt Ihr ab 14:00Uhr in der Festhalle in Haiterbach

 

nicht nur dabei sein, sondern auch mitmachen bei der ersten

 

Kinderfasnet der Narrenzunft Unterschwandorf.

 

Unser „Narrensamen“ und die aktiven Geister und Hexen der Narrenzunft Unterschwandorf freuen sich schon darauf, Euch mit Tänzen, Liedern und Spielen begeistern zu dürfen.

 

 

Unser KiFa-Team unter der Leitung von Monika hat in den letzten Wochen ein Bomben-Programm für Euch zusammengestellt. Langeweile – Fehlanzeige!

Ihr dürft gespannt sein, was der Nachmittag für Euch auf Lager hat.

 

 

Wenn Ihr vom Zuschauen und Mitmachen Hunger oder Durst bekommen habt, kein Problem.

Wir sind mit selbstgebackenen Kuchen, Waffeln, Pommes und Getränken bestens vorbereitet.

Für Eure Mamas und Papas gibt´s zum Kuchen natürlich auch nen Kaffee.

 

Wir freuen uns schon riesig auf Euch

 

 

Das KiFa-Team, der Narrensamen, Hexen & Geister

 

Der Narrenzunft Unterschwandorf e. V.

 

Amtsblatt KW2 2017

Narrenzunft : Wetter – 2 : 0

Bereits bei der Fasnet-Verbrennung 2016 hatte das Wetter versucht, die Narren buchstäblich vom Rapp-Platz herunter zu spülen. Der Regen traf damals mit aller Wucht und mit viel Volumen nahezu waagerecht auf die Hästräger, aber dennoch hat die NZU allen Bedingungen zum Trotz die Fasnet ordentlich verbrannt, so wie es sich für eine ausgiebig gefeierte Saison gehört.

 

In diesem Jahr hatte das Wetter gleich für erste Veranstaltung nochmal `ne Schippe draufgelegt und richtig widrige Bedingungen für die Hästräger geschaffen.

Bei klirrender Kälte galt es, die Masken von dem scheinbar festgefrorenen Staub zu befreien.

 

Pünktlich um 18:00Uhr schraubten sich zwei Böllerschüsse spiralförmig in den minus 15°C kalten Unterschwandorfer Nachthimmel und kündigten der Bevölkerung, den Narren und den anwesenden Gästen an, dass der Start der Veranstaltung unmittelbar bevorstand.

 

Zunftmeister Manuel Rapp begrüßte neben den Vorständen der örtlichen Vereinen und den Mitgliedern des NZU-Fanclubs, die für die Bewirtung der Veranstaltung sorgten, auch die Narren aus Calw, die bereits mehrere Jahre beim Maskenabstauben der NZU mit von der Partie sind.

 

Auch den „Schwobà Rebellà“, die die Veranstaltung musikalisch umrahmten, galt ein Willkommensgruß.

Der Zunftmeister eröffnete seine Ansprache mit einem gedanklichen Rücksprung ins Gründungsjahr des Vereins.

 

Am 20. April 2012 wurde die Narrenzunft Unterschwandorf mit der ersten Gruppe, den Schlosshexen, ins Leben gerufen. Aufgrund des enormen Zuwachses wurde bereits kurze Zeit später im Jahr 2013 die Gruppe der Mühlengeister gegründet.

Somit kann der Verein bereits mit Stolz auf fünf Jahre stetiges Wachstum zurückblicken.

 

Manuel Rapp nutze den Rahmen der Veranstaltung, um den Ursprung des Häs beider Gruppen nochmals zu erläutern und um ihre Zusammensetzung im Detail vorzustellen.

 

Beide Gruppenführer wurden dazu nacheinander unter den Ausführungen des Zunftmeisters von Grund auf eingekleidet.

 

Anschließend übergab der Rapp dem jeweiligen Gruppenführer symbolisch den Führungsstab und damit die Verantwortung für seine Gruppe über die bevorstehende Fasnet.

 

 

Angeführt von den Klängen der „Schwobà Rebellà“ aus Göttelfingen zogen dann die beiden Gruppen von Maskenträgern auf den Rapp-Platz ein, am Vorstand vorbei.

 

Bereits einer Tradition folgend wurden die hölzernen Gesichter dabei von den Vorständen mit bunten Wedeln vom Staub der vergangenen vier Jahreszeiten befreit.

 

 

Rapp zeigte sich stolz, als ein Highlight der Veranstaltung zum ersten Mal den Hexentanz des Narrensamens präsentieren zu dürfen.

 

Die Kids befinden sich derzeit bereits im Trainingslager zur

 

Kinderfasnet, die am 21. Januar in der Festhalle in Haiterbach stattfindet

 

und gaben den Gästen des Abends eine Kostprobe ihres Repertoires zum Besten.

 

 

Den Schlusspunkt und damit wieder mal den Kracher des Abends lieferte die Showtanzgruppe der NZU, die mit ihrem diesjährigen Show- und Maskentanz wieder eine neue Bestmarke gesetzt haben.

 

Auch der Tanz hat sich in den letzten fünf Jahren deutlich entwickelt.
Vom reinen Hexentanz im ersten Jahr über die tänzerische Erzählung der Zunftgeschichte in den Folgejahren präsentierte die Gruppe diesmal einen sauber choreographierten Maskentanz par excellence.

 

Mit einem Dank an die Akteure und an alle, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen entließ Zunftmeister Manuel Rapp Hästräger und Gäste in den Geister- und Hexenwagen, und in das Feuerwehr-Gerätehaus, um sich aufzuwärmen, um sich bei Zwiebelkuchen, Maultaschen mit Kartoffelsalat zu stärken oder um sich von Glühwein, heißem Punsch oder einem „Pflümli“ das Gefühl in die völlig eingefrorenen Gliedmaßen zurückholen zu lassen.

 

Die NZU

Amtsblatt KW51 2016

Weihnachten steht vor der Tür ...

...die Fasnet aber auch!

 

Daher möchten wir allen Freunden und Gönnern der Narrenzunft Unterschwandorf, und allen Interessierten und Fans der fünften Jahreszeit die folgenden Termine ans Herz legen:

 

Das große NZU-Schnaps-sammeln am

 

Freitag, dem 30. Dezember 2016 ab 17:00Uhr

 

Laufen wir durch Unterschwandorf und sammeln Ihre Schnäpse ein. Wenn Sie also einen Schnaps aben, der Ihnen so gar nicht schmeckt, wir regeln das.

 

Unser NZU Maskenabstauben am

 

Freitag, dem 6. Januar 2017 um 18:00Uhr

 

auf dem Rapp-Platz in Unterschwandorf.

 

Wenn Sie Lust auf Fasnet, gute Laune und fetzige Musik haben, schauen Sie bei vorbei.

 

Wenn Sie Lust haben, in gemütlicher Runde einen kleinen Snack einzunehmen, wir haben frischen Zwiebelkuchen und Maultaschen mit Kartoffelsalat für Sie vorbereitet.

 

Oder wenn Sie einfach nur Lust auf einen süßen Nachtisch haben, unser heißer Likör ist dafür wie geschaffen und wärmt Sie obendrein noch auf.

 

Zwischenzeitlich schon einer Tradition der ersten Stunde folgend, werden wir Ihnen im Verlauf des Abends unseren aktuellen Showtanz vorführen.

 

Auf Ihr Kommen freut sich die Vorstandschaft, die NZU-Showtanzgruppe und alle anderen Hexen und Geister der NZU.

 

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Voranzeige

 

Am Samstag, dem 21. Januar 2017 veranstalten wir ab 14:00Uhr in der Festhalle Haiterbach die erste NZU-Kinderfasnet.

 

Zu unserem bunten Programm laden wir heute schon alle Kinder mit ihren Eltern und Verwandten, und alle Interessierte recht herzlich ein.

 

Doch bevor wir das Jahr 2016 in den Ruhestand schicken und wir uns in den ersten Januar-Tagen des neuen Jahres 2017 wieder in das närrische Treiben stürzen, kommt zunächst noch eine andere Zeit.

 

Eine Zeit, in der wir alle versuchen sollten, uns wenigstens ein paar Stunden aus dem reißenden Strom des Alltags herauszunehmen.
Eine Zeit, in der wir unser Leben entschleunigen sollten, um nur ein paar Momente unsere Seele baumeln zu lassen.
Eine Zeit, in der wir zuhören sollten und uns einlassen auf Dinge in unserem Umfeld, Dinge, die wir vielleicht lange nicht wahrgenommen haben.

 

Diese Zeit, die wüschen wir jedem von uns, von Ihnen.

 

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien.

 

Bleiben Sie gesund und kommen Sie wohlbehalten ins neue Jahr 2017.

 

Die NZU

Amtsblatt KW50 2016

Was hat ein Singvogel denn mit Schnaps zu tun?

 

Das Wort „Schnapsdrossel“ verwenden wir nur allzu häufig für Mitmenschen, die gelegentlich mal einen über den Durst trinken oder für Leute, die für ein paar Schnäpse den Täter oder den Verdächtigen verpetzen würden, so sie denn welche spendiert bekämen.

Wer aber meint, dass dieses geflügelte Wort seinen Ursprung bei der Drossel, dem Singvogel hat, der tut dem armen Federvieh gänzlich Unrecht. Dieser äußerst musikalische Vogel ist leider ein Opfer der Mehrfachbedeutung mancher Worte der Deutschen Sprache geworden.

Mit dem Wort „Drossel“ meinen wir in der Technik zum Beispiel auch ein Reduzierstück.

Früher wurde auch die Kehle als Drossel bezeichnet, woher auch der Begriff „erdrosseln“ stammt.

Und so eine „Drossel“ kann in kühlem Wintertagen vor allem in der Fasnets-Saison, ganz schön austrocknen. Gelöst wird das Problem häufig mit einem „Schluck“, woraus auch immer, wobei sich dieses Wort aus dem Niederdeutschen wiederum im Laufe des 19. Jahrhunderts zu dem Begriff „Schnaps“ entwickelt hat.

Einfach herrlich wie leicht es doch ist, mit ein bisschen Wortakrobatik den überhöhten Alkoholkonsum in der kalten Jahreszeit herzuleiten.

 

Liebe Unterschwandorfer,

 

wenn sich in Ihrer Hausbar oder Ihrem Keller oder sonst wo in Ihrem Haus eine Flasche Schnaps befindet, mit der Sie so gar nichts anfangen können, weil Sie entweder grundsätzlich keinen Schnaps mögen oder dieser einfach nicht nach Ihrem Geschmack ist, dann kommt diese Aktion der Narrenzunft Unterschwandorf genau richtig für Sie.

Wir sammeln nämlich Ihren Schnaps ein.

 

Am Freitag, dem 30. Dezember

ab 17:00Uhr

sind wir unterwegs in Unterschwandorf und sammeln Schnäpse!

 

Schnäpse aus Zwetschgen, Schnäpse aus Birnen, Schnäpse aus Polen, Schnäpse aus Italien, wir können alles brauchen.

Wenn Sie also einen Schnaps haben, den Sie nicht mehr haben wollen, der aber noch in irgendeiner Form genießbar ist, stellen Sie ihn bereit, wir kommen vorbei und „entsorgen“ ihn für Sie.

 

Die Schnaps-Sammler der NZU.

Amtsblatt KW49 2016

Die Hexen müssen ins Boot-Camp

 

In den letzten Jahren sind Hexen-Gruppen in jeder kleineren Ortschaft wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Dieser Trend spiegelt sich zwangsläufig auch in den Fasnets-Umzügen wider. Eine Gruppe Hexen nach der anderen zieht an den Zuschauern vorbei. Das närrische Treiben hat dadurch etwas an Farbe und Abwechslung eingebüßt.

Um wenigstens die Dynamik und damit den Unterhaltungswert einer solchen nicht enden wollenden Hexen-Python, die sich durch die Gassen schlängelt, aufrecht zu erhalten, hat die Vorstandschaft der NZU beschlossen, seine Rockträger vor der unmittelbar bevorstehenden Saison in einen „Workshop“ (für die jüngeren Leser in ein „Boot-Camp“) zu stecken.
Das bedeutet jetzt nicht, dass man die Hästräger mit einem Taschenmesser, einem halben Quadratmeter Dachpappe und einem Stück Bindfaden drei Tage lang auf dem Killberg ausgesetzt hat.
Nein, die Hästräger sollen nicht nur aussehen wie Hexen, sie sollen auch wie Hexen bewegen und benehmen.

Dazu traf man sich am vorletzten Sonntag um 11:00Uhr, also zu für einen Narren fast mitten in der Nacht, in der Turnhalle in Beihingen.
Der Tag begann jedoch nach dem Aufstehen zunächst mit der Zusammenstellung des Häs, was im Einzelfall einer größeren Forschungs-Expedition gleich kam, je nachdem wie strategisch man seine Fasnet-Utensilien nach der vergangenen Saison in seinen Räumlichkeiten eingelagert hatte.
Bei der Anprobe stellte man dann mit Entsetzen fest, dass wohl der entweder der Sommer etwas zu heiß oder der letzte Waschmaschinengang falsch temperiert gewesen sein musste, denn die Kleidung zwickte verdächtig an der ein oder anderen Stelle. Vermutungen, dass vielleicht auch die zurückliegende Grill-Saison etwas intensiver ausgekostet wurde, sind selbstverständlich völlig aus der Luft gegriffen.

In der Turnhalle angekommen, wurde die Mannschaft schon von den "Drill-Sergeants" mit verdächtig breitem Grinsen im Gesicht erwartet was vermuten ließ, dass das die Veranstaltung kaum mit einem gemütlichen Frühstück starten würde.

Nach kurzer Einweisung in die einzelnen Stationen des Hexen-Zirkel-Trainings, verteilten sich die Workshop-Teilnehmer in der Halle.
In jeder Ecke wurde der Besen herumgeschleudert, die „menschliche Schubkarre“ gefahren, Hexenhaufen gemacht oder der „Hexen-Limbo“ getanzt.


Geübt wurde natürlich die auch traditionelle Hexen-Pyramide. Die ersten Versuche einen stabilen Aufbau dieses Konstukts hinzubekommen zeigten schnell, dass man den Workshop nicht ganz grundlos inszeniert hatte.
Um es vorsichtig zu formulieren: Hätten die Pharaonen ihre Pyramiden vergleichbar stabil gebaut, man würde sich heute noch nicht mal ansatzweise an sie erinnern.

Die ersten Startversuche hinter sich gelassen, erinnerten sich die Hexen jedoch schnell an ihre lange geübten Tugenden. Bald entwickelte sich die Veranstaltung zu einem Haufen bucklig umherlaufender Rockträger, die ihrer Zunft wahrlich alle Ehre machten, und sogar die fünfstöckige Pyramide mit dem Zunftmeister in der obersten Etage klappte schließlich wie am Schnürchen.

 

Fasnet 2017, wir kommen!

 

Wer sich die ersten Termine schon mal vormerken möchte, unser traditionelles Maskenabstauben findet statt am:

 

Freitag, dem 6. Januar 2017
ab 18:00Uhr
auf dem Rapp-Platz in Unterschwandorf.

 

Dazu laden wir die Bevölkerung und alle Freunde und Gönner der Narrenzunft und der fünften Jahreszeit heute schon ganz herzlich ein.

Wir freuen uns darauf, Euch in unserem Häs begrüßen zu dürfen.

 

Die NZU

Amtsblatt KW43 2016

Der Sommer ist vorbei

 

Wir erinnern uns: Fasnetsverbrennung, der Regen kommt in Strömen von der Seite, die Narren der NZU stehen allesamt in klatschnassem Häs auf dem Rapp-Platz und verabschieden die fünfte Jahreszeit 2016 in den wohlverdienten Ruhestand.

Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Dichte der Aktivitäten in einer Narrenzunft für den Rest des Jahres naturgemäß sprunghaft und spürbar ab, jedoch nur vor den Kulissen.

Ein paar wackere Heinzelmännchen, genannt „Vereinsausschuß“, arbeiten unermüdlich weiter, denn nach der Fasnet ist vor der Fasnet. Bereits im März kommen die ersten Einladungen für die Fasnet 2017 rein, die Mitgliederversammlung steht an, das Sommerferien-Programm will vorbereitet sein und so finden sich auf der Agenda der Verantwortlichen vielen Planungsaktivitäten, die unterhalb der Wahrnehmungsgrenze so manchen Beobachters ablaufen.

Nähern sich die Temperaturen jedoch wieder der Nullmarke, so werden sie wieder aktiv, die Narren der NZU, wenn auch erstmal fernab von jeder Fasnetsveranstaltung.

Bei diesjährigen Mannschafts-Pokalschiessen des Schützenvereins Haiterbach gingen die Geister und Hexen jeweils mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft ins Rennen.

Obwohl „Luftgewehr stehend“ und „Kleinkaliber liegend“ naturgemäß eher weniger zu den Disziplinen gehören, mit denen sich der gemeine Narr in seinem vereinsaktiven Leben beschäftigt, machte so mancher Mann und vor allem aber die Mädels allesamt eine bemerkenswerte Figur.

Gleich reihenweise lenkten die Narren ihre Kugeln in die Mitte der Zielscheiben.

Obwohl die Konkurrenz sich, was die Treffsicherheit anbelangt, auch „nicht lumpen ließ!“ wie man im Sprachgebrauch sagt, konnten sich die NZU-Damen am Ende deutlich gegen die anderen Teams durchsetzen.

Ein Platz für die Mannschaft ganz oben auf dem Treppchen setzt natürlich durchweg überdurchschnittliche Einzelergebnisse voraus. Kein Wunder, dass Stefanie Talmon mit Platz 1 und Anna-Theresa Pfetzer mit Platz 3 in der Einzelwertung der Damen das Ergebnis der Mannschaft auf ein sattes Fundament stellten.

Martina Rapp, Alexandra Herrmann und Tatjana Kübler pushten mit ihren Ergebnissen die Mannschaft dann vollends auf Platz 1 der Gesamtwertung.

Herzlichen Glückwunsch Mädels, klasse Leistung.

Bei den Männern war die Konkurrenz ebenfalls äußerst stark, so dass es für die Mannschaft in diesem Jahr leider nicht aufs Treppchen gereicht hat. Einzig Markus Farysch konnte sich mit 93 Ringen bei Luftgewehr haarscharf gegen die Konkurrenz durchsetzen und somit die Ehre der Männer zumindest ansatzweise retten.

Glückwunsch auch an Dich, Markus. Super Leistung.

Bei der anschließenden internen Manöverkritik beschloss man, im nächsten Jahr mit entsprechender Vorbereitung wieder an den Start zu gehen.

Ob es für die Herren dann zu einem Treppenplatz reichen wird? Wir werden sehen....!

 

Die NZU

Amtsblatt KW25 2015

Fit für den Auf- und Abstieg mit „Goischdle“ und Hexenwurst

Schon immer war die Burgruine Hohennagold ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Spaziergänger, die die Stadt mal aus einer ganz anderen Perspektive als beim Einkaufen sehen wollten.

Wer bis Juli 2014 nach schweißtreibendem Anstieg auf der Ruine angekommen war durfte zwar einen sensationellen Blick über die Stadt genießen musste aber feststellen, dass es sich um ein äußerst „trockenes“ Gemäuer handelte. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es nämlich auf der Ruine keinen bewirteten Verpflegungs-Punkt.

Anlässlich ihres 75-jährigen Firmenjubiläums nahm sich die Firma Digel dieses Defizits an und errichtete kurzerhand auf der Burg einen bewirteten Pavillon, an dem der völlig ausgedörrte Wanderer seine Flüssigkeitsreserven wieder auffüllen kann.

Am vergangenen Wochenende bot sich dem durchgeschwitzten Naturliebhaber nicht nur die Gelegenheit, seinen Mineralienhaushalt mit dem weit verbreiteten Gemisch aus Apfelsaft und saurem Sprudel wieder auf Niveau zu bringen nein, man konnte sich mit dem ein oder anderen „Goischdle“ und einer Hexenwurst à la Narrenzunft Unterschwandorf für den bevorstehenden Abstieg wappnen. Die Narrenzunft Unterschwandorf bewirtete am vergangenen Wochenende den Digel-Pavillon auf der Burgruine Hohennagold.

Trotz des schönen Wetters konnte man den Samstag mit einem Wort charakterisieren: „zäh“. Wie könnte es auch anders sein? Welcher anständige Schwabe wandert schon am Samstag und noch dazu auf eine Burg? Samstagnachmittage sind, um das dem Außenstehenden nochmal kurz näher zu bringen, im Schwabenland ausnahmslos für die Garten- und Autopflege reserviert. Erst wenn diese beiden Kernthemen mit uneingeschränkter Aufmerksamkeit und schwäbischer Gründlichkeit strukturiert abgearbeitet sind, kann der Schwabe kurz vor Einbrechen der Dunkelheit zur nächsten Phase übergehen, dem samstäglichen „Grillen“ mit der Familie. Ausgeschlossen also, dass sich in solch durchorganisiertem Terminplan ein Platz für eine Wanderung findet.

Der Sonntag dient traditionell der Entspannung und deshalb herrschte ab 11:00Uhr in der Ruine reger Betrieb. Wanderer und Spaziergänger aller Altersgruppen nutzten den herrlichen Tag für einen Ausflug auf die wohl schönste Aussichtsplattform Nagolds.

Kaum verwunderlich also, dass bereits um 13:00Uhr der berechnete Vorrat an Würsten und Weckle langsam zur Neige zu gehen schien. Eifrig wurden in allen Himmelsrichtungen die geöffneten Bäckereien leer gekauft, um die Versorgungslage auf der Burg stabilisieren zu können. Selbst gebackene Kuchen durften an solch einem herrlichen Tag zum Abrunden des Angebotes ebenfalls auf gar keinen Fall fehlen.

Am Ende blickte das Pavillon-Einsatzteam der Narrenzunft Unterschwandorf auf ein schönes, gelungenes Wochenende zurück.

Die NZU möchte sich bei allen bedanken, die den Weg zum Digel-Pavillon auf sich genommen haben.

Amtsblatt KW22 2015

Die Randsteingugger kommen – Mitgliederversammlung der NZU

 

Eine Halle fast bis auf den letzten Platz zu füllen, das ist fast schon Programm, wenn sich die Unterschwandorfer Narren während der Fasnet bei einer Abend-Veranstaltung zusammenfinden. Außerhalb der fünften Jahreszeit ist das zwar eher seltener der Fall, doch bei der Mitgliederversammlung am 16. Mai 2015 waren freie Sitzplätze Mangelware.

Zunftmeister Manuel Rapp konnte nicht nur ein nahezu volles Haus verbuchen, er konnte auch den Stellvertreter des Bürgermeisters, Herrn Karl Braun, den Unterschwandorfer Ortsvorsteher Markus Häußler und Martina Rapp, die Vorsitzende des örtlichen Kulturvereins unter den Anwesenden begrüßen.

Manuel Rapp berichtete davon, dass in diesem Jahr zahlreiche größere Investitionen den Finanzplan der NZU komplett über den Haufen geworfen haben. So wurde beispielsweise das Dach des Hexenwagens verlängert, die Treppe umgebaut und man war gezwungen, sich eine Musik-Anlage mit entsprechendem Temperament zuzulegen, damit nach den Umzügen um den Hexenwagen herum auch in den nächsten Jahren der Bär los ist. Demzufolge müsse sich, so Rapp, der Vorstand in den kommenden Monaten so einiges einfallen lassen, um die Kasse wieder auf Vordermann zu bringen.

Schriftführer Volker Talmon entschied sich in diesem Jahr für einen Bericht in XL-Format, um den Anwesenden einmal mehr deutlich zu machen, mit wie vielen Themen sich der Vereinsausschuss über das Jahr auseinandersetzen muss.In seinen Ausführungen berichtete er wie sich im Laufe verschiedener Sitzungen über das Jahr hinweg sowohl das Geister-Häs, die Fasnet 2015 und die Walpurgisnacht vom groben Gebilde hin zum ausgefeilten Konzept entwickelt haben.

Hexenmeister Timo Zilz sprach wieder von einer durch und durch gelungenen Fasnet. Sogar der Nachtumzug in Hochdorf, bei dem in den vergangenen Jahren immer etwas schief gegangen war, ging diesmal nahezu reibungslos von statten, auch wenn die Zuschauer an der Umzugsstrecke unserem doch recht großen Wagen relativ wenig Platz gelassen haben.

Zilz bedanke sich bei seinen Hexen für den guten Zusammenhalt und besonders bei den beiden DJs Franzi und Farysch, die den Wagen auf vielen Umzügen durch ihre geniale Musikauswahl wieder zu einem funktionsfähigen Publikumsmagneten gemacht haben.

Geistermeister Björn Gutekunst zeigte sich stolz darüber, dass er in diesem Jahr 12 neue aktive Geister in seine Reihen aufnehmen konnte. Auch über die rege Teilnahme bei Arbeitseinsätzen und Fasnetsveranstaltungen musste Gutekunst ein großes Lob an seine Geister aussprechen.

Abschließend bedankte er sich beim Hexenmeister Timo Zilz, der für ihn immer ein offenes Ohr hatte.

Bevor der Stellvertreter des Bürgermeisters Karl Braun durch den Tagesordnungspunkt „Wahlen“ führte, überbrachte er zunächst die Grüße der Stadt Haiterbach. Er sei positiv überrascht, dass dem jüngsten Verein Haiterbachs bereits 130 Mitglieder angehören und wie vielfältig die Aktivitäten sind, so Karl Braun.

Braun nutze die Gelegenheit den Unterschwandorfer Narren, deren Altersdurchschnitt deutlich unter dem liegen würde, der normalerweise bei einer politischen Veranstaltung anzutreffen ist, die Politik ans Herz zu legen und dass „junges Blut“ manchmal gut tun würde. Spontan entschloss sich Braun zu einer passiven Mitgliedschaft bei den Unterschwandorfer Narren.

Zur Wahl standen in diesem Jahr neben den beiden Vorstandsposten des Schriftführers und des Kassiers noch der Hexenmeister und jeweils ein Beirat für Hexen und Geister. Jeweils mehrheitlich wurden: Fabian Wersich zum neuen Schriftführer, Verena Pross-Schuon zum neuen Kassier und Norman Schneider in das Amt des Hexenmeisters gewählt. Cathrin Wersich wurde mehrheitlich als neuer Beirat für die Hexen und Andre Kaupp als neuer Geisterbeirat gewählt.

Die scheidenden Amtsinhaber, die alle fünf aus unterschiedlichen privaten Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten waren, wurden von Zunftmeister Manuel Rapp mit einem großen „Dankeschön“ und unter viel Applaus verabschiedet. Im folgenden Tagesordnungspunkt wurden der Versammlung drei Anträge aus der Vorstandschaft den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt.

Der erste Antrag hatte das Thema „Warteliste für die Hexen“. Nachdem einige Hexenmasken in der vergangenen Saison frei geworden sind hat man sich entschlossen, die Mannschaftsstärke der Gruppe kontrolliert über eine Warteliste wieder aufzustocken. Nachdem der zweite Vorstand Dennis Keck die Varianten der Warteliste eingehend erklärt hatte, wurde der Vorschlag durch die Versammlung mehrheitlich bestätigt.

Auch die Anwesenheitspflicht bei Umzügen und Abendveranstaltungen während der Fasnet wird künftig durch ein neues Konzept geregelt. Im dritten Antrag wurde den Mitgliedern eine neue Pflichtstundenregelung für Arbeitseinsätze vorgestellt. Dies war notwendig geworden, um die Vielzahl der im Verein anfallenden Aufgaben auf so viele Schultern wie möglich zu verteilen.

Unter Punkt „Verschiedenes“ überbrachte der Ortvorsteher Markus Häußler die Grüße des kleinen Haiterbacher Teilortes. Es sei vorbildlich wie sich der junge Verein ins Unterschwandorfer Leben z.B. beim Maifest mit einbringe. Auch Martina Rapp bedanke sich als erste Vorsitzende des Kulturvereins für Unterstützung der Narren beim Auf- und Abbau des Maifestes.

Schließlich meldete sich eine Gruppierung zu Wort, die man bisher unter den Unterschwandorfer Narren so nicht kannte – die „Randsteingugger“.

Gerade mal drei Jahre alt und schon hat die Unterschwandorfer Narrenzunft mit den Mühlengeistern nicht nur eine zweite Hästräger-Gruppe, sondern mit den „Randsteinguggern“ auch einen ausgewachsenen FAN CLUB. Mit Sweatshirts und Baseball-Mützen werden sie in der kommenden Fasnets-Saison bei den Umzügen auf dem Trottoir stehen und mit den Geistern und Hexen für Stimmung sorgen.

 

Nach der Fasnet ist vor der Fasnet......!

Amtsblatt KW19 2015

NZU DJs heben den Rapp-Platz aus den Angeln

 

Wer immer für das Wetter am 30.April und am 1. Mai verantwortlich war, er hat sich in diesem Jahr entschieden, der Natur etwas Gutes zu tun und sie an diesen beiden Tagen reichlich zu bewässern.

Was für Wiesen und Wälder nach der längeren Trockenperiode ein Segen war, darüber konnte sich so manch ein Veranstalter einer Maihocketse nur wenig freuen, denn sie blieben im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen.

 

Dass sich Narrenzünfte bei einem solchen Sau-Wetter wohl fühlen ist vielleicht etwas übertrieben aber zumindest wissen sie, wie man damit umgeht.

In einigen Projekt-Sitzungen hat man sich im Vorfeld der WALPURGISNACHT akribisch auf dieses Haupt-Event der NZU außerhalb der Fasnet vorbereitet.

Der Arbeitsplatz der beiden DJs wurde zusammen mit der Cocktail- und Walpurgis-Bar völlig neu gestaltet und gegenüber der Konzeption aus dem letzten Jahr deutlich erweitert. Auch der Außenbereich wurde für das sportliche Highlight des Abends, das Tauziehen in einigen wichtigen Punkten umgestaltet. Um dem Jugendschutz gerecht zu werden, hat man sogar das Gelände eingezäunt so dass es nur noch einen Haupteingang gab, an dem die Besucher entsprechend mit farbigen Bändern ums Handgelenk ausgerüstet wurden.

 

Wie an größeren Fasnets-Veranstaltungen üblich wurden Einladungen an Zünfte und Vereine mit den entsprechenden Anmelde-Formularen für die Veranstaltung und das Tauziehen verschickt.

Dennoch war man sich nicht sicher wie magnetisch eine solche Veranstaltung außerhalb der Fasnet sein würde. Überall werden die Maibäume am 30sten April gestellt, überall, selbst im kleinsten Ort, stehen Festzelte und es werden Würste gebraten und Getränke ausgeschenkt.

Würden die Vereine, die Zünfte den Weg nach Unterschwandorf finden?

 

Diese Frage wurde spätestens gegen 21:00Uhr mit einem klaren „JA“ beantwortet!

Sie kamen, aus Salzstetten, aus Calw, aus Talheim, aus Simmerstfeld, aus Mettstetten, aus Hochdorf, aus Oberschwandorf, aus Haiterbach und aus vielen anderen befreundeten Gemeinden.

Schließlich füllte sich das Zelt bis fast auf den letzten Platz. Mehr als 250 Party-Hungrige hatten sich für dieses Fasnets-Revival à la NZU entschieden.

 

Die beiden NZU-DJs Franzi und Farysch haben es geschafft, die Fasnets-Atmosphäre in ihrer vollen Tiefe in allen Formen und Farben nochmal zurück zu holen und sie mit voller Wucht auf dem Rapp-Platz detonieren zu lassen.

Was für eine Party….!

Mit ersten vorsichtigen akustischen Signalen nahmen die beiden fasnets-erprobten Taktgeber zu Beginn der zweiten NZU Walpurgisnacht innerhalb kürzester Zeit Verbindung zum Party-Volk auf, um dann unmittelbar mit vollem Schalldruck auf einen Level zu beschleunigen von dem es bis tief in die Nacht kein Entkommen gab.

 

„Wer braucht schon Gasstrahler? Ein guter DJ hält die Szene mit seiner Musik-Auswahl auf Temperatur!“ Und sogar dessen Pause wurde genutzt, um die Seelen der Guggenmusik-Fans zu streicheln. Die Kuckucks-Gugga heizten den Gästen der Walpurgisnacht ebenfalls mächtig ein.

 

Dennoch gab es einen Wehmutstropfen zu beklagen.

Das Tauziehen, das als einer der Höhepunkte des Abends geplant war, fiel leider dem Regen zum Opfer.

Zwar hatte man die Wettkampfzone durch eine Plane gegen aufweichen geschützt, dennoch wollte man dem Publikum nicht zumuten sich über eine Stunde lang in den regelrecht prasselnden Regen zu stellen, um die Wettkämpfer anzufeuern.

Kurzerhand haben wir als verantwortungsbewusste Organisatoren dann beschlossen, uns auf das anfeuchten unserer Gäste „von innen“ zu beschränken und das taten wir dann auch…….!

Erst als die Straßenlaternen längs wieder eingeschaltet waren konnte das Organisationsteam durchatmen. Von der Bar stand nur noch das Gerüst und selbst dieses war bereit zum Abbau. Der Kühlwagen, in dem man am Abend zuvor vor lauter Getränke-Kisten nicht mal stehen konnte, bot nun wieder ausreichend Platz zum Liegen und die Küche war schon wieder geputzt und aufgeräumt und somit bereit für das Fest des Kulturvereins am 1. Mai.

 

Bleibt nur noch, uns bei der Bevölkerung recht herzlich zu bedanken für die Toleranz bis in die frühen Morgenstunden.

 

Auch an die Feuerwehr und den Kulturverein ein herzliches Dankeschön für die partnerschaftliche und kameradschaftliche Zusammenarbeit.

 

Vielen Dank auch an die Kuckucks-Gugga. Euer Auftritt ist immer eine willkommene Einlage auf unseren Veranstaltungen.

 

Zuletzt möchten wir uns bei allen Gästen der zweiten NZU-Walpurgisnacht recht herzlich bedanken.

Wir durften mit Euch eine richtig geniale Party ohne auch nur den geringsten Ansatz einer Ausschreitung feiern und wir würden uns riesig freuen, wenn Ihr auch im nächsten Jahr wieder mit uns am 30. April den Rapp-Platz zum Beben bringt.

 

Eure NZU

 

Amtsblatt KW11 2015

Die Flammen der Fasnet 2015 erleuchten den Unterschwandorfer Nachthimmel.

 

Langsam bewegt der Zug aus Guggen, Hexen und Geistern auf den Rapp Platz zu, langsam.

 

Könnte man in die Gesichter der Narren schauen, so ließe sich von ihnen so einiges ablesen.

So manches Augenpaar würde Geschichten von langen Tagen und kurzen Nächten erzählen, so manche völlig verbogene Frisur wäre gezeichnet vom letzten schweißtreibenden Anstieg der Saison beim Umzug in Hechingen und so mancher Hals wäre dick eingepackt in ein schwarzes oder weißes Halstuch weil die Stimme in den letzten Tagen nach und nach den Geist aufgegeben hat.

Doch jetzt, hier und heute tragen sie noch ihre Masken, die Hästräger der Narrenzunft Unterschwandorf – noch, denn der Scheiterhaufen wartet schon.

Bald werden die Flammen in den Unterschwandorfer Nachthimmel hell erleuchten. Glühende Aschereste und Rauchschwaden steigen auf wenn die Fasnet verbrannt und die fünfte Jahreszeit endgültig in die Vergangenheit verabschiedet wird.

 

Zunftmeister Manuel Rapp zaubert mit seinem Kuriositäten-Rückblick der vergangenen Wochen so manchem der Anwesenden ein Schmunzeln aufs Gesicht, denn die Fasnet hatte in diesem Jahr einen klaren Verlierer, nämlich den Bus.

Zum dritten Mal ließ sich die NZU vom gleichen Busfahrer unter der Flagge des gleichen Bus-Unternehmens zu den Veranstaltungen chauffieren und zu meist nachtschlafender Zeit wieder abholen doch in diesem Jahr waren die Frontscheibe und das Kassenpult dem Temperament der feiernden Horde nicht mehr gewachsen.

 

In der Erwartung, dass die am Schmotzigen geäußerten Wünsche der Narren in den kommenden Wochen und Monaten vom Ortschaftsrat beherzt angegangen werden, gab der Zunftmeister mit einer gewissen Erleichterung den Schlüssel zur Geschäftsstelle des Rathauses zurück an Ortvorsteher Markus Häußler.

 

„Adelheid, die Dritte“, so wurde sie liebevoll getauft, die Strohpuppe, die symbolisch für die Fasnet von zwei Geistern und zwei Hexen zum Scheiterhaufen geführt wird.

 

Unter den letzten Klängen der Kuckucks Gugga im Rahmen der scheidenden fünften Jahreszeit wird der Narrenbaum gefällt.

Geister und Hexen nehmen ihre Masken ein letztes Mal ab, um sie wenig später für lange vier Jahreszeiten in den Schränken verschwinden zu lassen.

Vorbei ist sie, die Fasnet 2015.

 

Zunftmeister Manuel Rapp bedankt sich nochmals herzlich bei den Kuckucks Gugga, die bei allen Veranstaltungen der NZU das Rahmenprogramm in größerem Umfang mitgestaltet haben.

 

Ebenfalls ein größeres Dankeschön geht an die Feuerwehr, die wie so oft auch für diese Veranstaltung der NZU ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

 

... und ein letztes großes Dankeschön an die Anwohner, die bei allen Veranstaltungen rund um das Schloss und den Rapp-Platz die Fasnets-Musik und das närrische Treiben mit getragen haben.

 

In diesem Sinne:

 

Bleibt motiviert, bleibt die NZU.

 

Die Vorstandschaft

 

 

 

Amtsblatt KW03

Der Duft von gegrillten Hexenwürsten wieder liegt in der Luft

 

In diesen Tagen kommt vieles, es geht aber auch wieder vieles.

So zum Beispiel sind die Feiertage bedauerlicherweise wieder weg, dafür ist der Winterspeck wieder da.

Die zum Jahreswechsel gefassten guten Vorsätze sind längst wieder den Bach runter während die Stummel der Silvesterraketen im Garten bedingt durch die Schneeschmelze zwischenzeitlich wieder da sind.

Die nervöse Vorfreude der Kinder ist verflogen und in den Kinderzimmern ist wieder die gewohnte Ruhe eingekehrt es sei denn, das Christkind hat sich in diesem Jahr für ein Blechblas- oder ein Schlaginstrument entschieden.

 

Langsam kehrt in den meisten Regionen ganz Deutschlands wieder Ruhe ein….. Ganz Deutschlands? Nein!

Ein kleines Dorf am Rande des Schwarzwaldes scheint partout in Bewegung bleiben zu wollen, denn kaum sind die Sternsinger ihres Weges gezogen, winden sich schon wieder Duftschwaden von frisch gegrillten Hexenwürsten und Glühwein entlang der Stallmauern des Schlosses den Berg hinunter in Richtung Schlossmühle Unterschwandorf.

 

Dieses unverkennbare Signal, dass die fünfte Jahreszeit nun angebrochen sein muss, veranlasst auch die letzten Mühlengeister und Schlosshexen des kleinen Ortes, umgehend ihr verstaubtes Häs über zu streifen und ihre Masken aus dem Schrank zu holen, um sich von der Vorstandschaft pünktlich am 6. Januar um 18:00Uhr im Schlosshof abstauben zu lassen.

 

Wieder ist trotz der klirrenden Kälte der Schlosshof prall gefüllt mit Gästen, mit Freunden und Gönnern der Narrenzunft Unterschwandorf.

 

Zunftmeister Manuel Rapp begrüßt Herrn Bürgermeister Hölzlberger und Herrn Ortsvorsteher Häußler unter den zahlreich erschienenen Gästen. Ein weiterer Gruß geht an die Vorstände und Vertreter der örtlichen Vereine, allen voran Uwe Renz von der Stadtkapelle, der im Verlauf der Veranstaltung noch in den unerwarteten Genuss kommen würde, eine Vorstandstaufe bei einer Narrenzunft DIREKT live und in Farbe mitzuerleben und an Carina Walz von den Kuckucks Gugga,

die mit Ihrer Mannschaft für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgt.

Einen speziellen Gruß richtet der Zunftmeister an die Kollegen der befreundeten Zünfte aus Calw und Simmersfeld, die ihrerseits mit bereits abgestaubtem Häs zahlreich erschienen sind.

 

Nach kurzer Büttenrede von Schlosshexe Bernd Renz, werden die beiden Gruppen nacheinander zum traditionellen Abstauben auf den Schlosshof gerufen.

Der Einzug unter Fackeln und stilvoll schauriger Musik, die Schlosshexen herunter vom Schloss und die Mühlengeister herauf von ihrer Mühle, sorgen bei so manchem Zuschauer für ultimatives Gäsehaut-Feeling.

Vom Staube der vier vergangenen Jahreszeiten befreit, übergibt Zunftmeister Manuel Rapp jeweils in Form eines Stabes die Führung der Gruppen für die Fasnetszeit an die beiden Meister.

 

Zwölf neue Mühlengeister und zu deren eigenen Überraschung auch noch zwei volljährig gewordene Schlosshexen gilt es in diesem Jahr zu taufen.

Doch dies gestaltet sich für die Täufer schwieriger als zunächst angenommen, denn einige pfiffige Hexen hatten festgestellt, dass der im letzten Jahr neu gewählte Vorstand seinerseits noch nicht getauft war.

Es galt deshalb, dessen Qualifikation zur Durchführung des Taufrituals nochmal kurz abzuprüfen und für den Fall der Fälle hatte man gleich einen findigen Professor hinzugezogen, der eventuell auftretende Qualifikationslücken mit einer komplexen chemischen Formel zu schließen im Stande war.

Dem aufmerksamen Leser dürfte spätestens jetzt klar sein, dass sich hier naturgemäß eine größere Lücke auftat und sich die Formel dementsprechend „komplex“ gestaltete.

 

Mit Schunkelliedern, einer Polonaise für den Narrensamen, und natürlich dem Einzug und Aufspielen der Kuckucks Gugga, wurden Gästen und Narren vollends in die fünfte Jahreszeit abgeholt.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Carina, Jörg und das ganze Team der Kuckucks-Gugga!
Es war wie immer klasse mit Euch und wir freuen uns schon auf den nächsten Veranstaltungen mit Euch.

 

Höhepunkt der Veranstaltung ist traditionell der Show- und Maskentanz.

Die gespielte Zunftgeschichte bildet wieder den ersten Teil des Tanzes, während die Tänzer rund um ihre Coaches Miri, Sarah, Anna und Aline im temporeichen zweiten Teil mit Elementen wie dem bekannten JumpStyle, der Geister-Hexen-Pyramide oder der neuen Figur, der „Kerze“ in den Fasnets-Veranstaltungen der kommenden Wochen sicherlich keine Probleme haben werden, das Publikum vollends von den Bänken zu reißen.

 

An dieser Stelle möchten wir ein Dankeschön an die Anwohner rund um das Schloss und den Rapp-Platz richten für die Toleranz und das Verständnis in den kommenden Wochen.


Ein großes Dankeschön auch an Roland Häußler, der uns auch diesmal wieder den Schlosshof für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat.

 

In diesem Sinne:

A glückselige Fasnet!

Bleibt motiviert,

Bleibt „DIE NZU“

 

Die Vorstandschaft

 

Amtsblatt KW 50

Auf die Plätze….

 

In den kommenden Tagen findet in der Gefühlswelt so manches Menschen ein Tsunami statt.

Eine Achterbahnfahrt zwischen beruflicher Anspannung und vorweihnachtlichem Einkaufs-Stress auf der einen Seite, und auf der anderen Seite dem verzweifelten Versuch, durch den Duft von Glühwein und Bratwürsten irgendwie doch noch rechtzeitig in die ruhige, besinnliche Weihnachts-Stratosphäre einzutauchen.

Den meisten gelingt es erst kurz vor dem heiligen Abend, dem Stress des in den nächsten Tagen zu Ende gehenden Arbeitsjahrs den Rücken zu kehren.

 

Bei uns Narren kommt auf der einen Seite noch mehr Anspannung, auf der anderen Seite aber auch noch mehr Vorfreude hinzu, denn kurz nachdem wir uns von dem Jahr 2014 verabschiedet haben liegt sie vor uns, die Fasnets-Saison 2015.

Sie beginnt bereits am 6. Januar mit dem Abstauben der Masken.

Danach geht es Schlag auf Schlag, denn die närrische Zeit ist in diesem Jahr nur halb so lang wie die letzte.

 

Hier die Unterschwandorfer Veranstaltungen im Überblick:

 

  • Das große MASKENABSTAUBEN
    am Dienstag, dem 6. Januar 2015 ab 18:00Uhr im Schlosshof in Unterschwandorf,

     

  • der RATHAUSSTURM
    am Donnerstag, dem 12. Februar ab 18:30Uhr auf dem Rapp-Platz in Unterschwandorf und

     

  • die FASNET-VERBRENNUNG
    am Dienstag, dem 17. Februar ab 19:00Uhr auf dem Rapp-Platz in Unterschwandorf

Zu diesen Veranstaltungen sind selbstverständlich alle Freunde und Gönner der Narrenzunft Unterschwandorf herzlich eingeladen.

Wir wünschen allen Freunden der NZU und allen Narren weit und breit schöne, erholsame Weihnachtstage im Kreise der Familien.

Wir freuen uns schon darauf Euch alle am 6. Januar gesund und erholt bei uns im Schlosshof begrüßen zu dürfen.

Die Geister und Hexen der NZU

Ruhig sieht anders aus

Aschermittwoch – jetzt noch das Kateressen und dann ist sie vorbei, die Fasnet 2014.

Endlich.

Schön war‘s.

Trotzdem, die langen Nächte und die schweißtreibenden Umzüge haben ihre Spuren bei mir hinterlassen.

Von meiner Stimme ist nicht mehr allzu viel übrig, meine Augen sind eher rötlich und haben chinesische Formen, mein Häs hat die Bügelfalten längst eingebüßt und meine Maske weist Einschläge wie nach einem heftigen Hagelschauer auf.

Naja, so ein „Haufaaaa“ (zu Deutsch: „Haufen“ = alle verfügbaren Hexen werfen sich während des Umzugs aufeinander und bilden einen Hexenhaufen. Tiefere Bedeutung: keine) hinterlässt halt so seine Spuren.

 

Die Fasnet ist vorbei, Zeit für eine Pause.

Jetzt zurück lehnen – ausschlafen – regenerieren – sacken lassen.

Ist ja noch lange hin bis zum 6. Januar 2015, oder...?


 

Das Kateressen ist noch nicht mal richtig verdaut, schon blinzelt mein schlechtes Gewissen ums Eck.

Meine Maske sollte schon mal in nächster Zeit repariert werden. Gerät sonst vielleicht in Vergessenheit, das Ganze.

Meine Strohschuhe ähneln in Optik und Geruch eher einem Feudel, den man nach der letzten Kehrwoche im Eimer vergessen hat. Da sollte ich zeitnah über Ersatz nachdenken.

Ach ja, als ich das letzte Mal auf dem Hexenwagen war dachte ich, auf dem Balkon hätte jemand Schmierseife ausgekippt, so rutschig war das. Im Vereinsheim war´s dagegen umgekehrt. Zu lange auf einem Fleck stehen und ich hätte meine Schuhe nie mehr vom Boden weggekriegt.

Aber wer hat während der Fasnet schon Zeit zum „Klar-Schiff“ machen?

Da kommen jetzt sicher demnächst Arbeitseinsatze.


 

Der 30. April nähert sich auch mit großen Schritten. Die Walpurgisnacht, die Nacht der Geister und Hexen, sollte dem Verein einen Teil der Buskosten in der närrischen Zeit in die leeren Kassen spülen.

Organisieren – vorbereiten – veranstalten – aufräumen....

Auch da gibt’s also Aufgaben.


 

Für einen Außenstehenden ist es sicher völlig unverständlich, dass bereits am Aschermittwoch, also an dem Tag, an dem die Glut der verbrannten Fasnet noch ausreichend Wärme bieten würde, um ein zünftiges Barbecue zu veranstalten, bereits die ersten Einladungen für die Fasnet 2015 im E-Mail-Postfach sind wohlgemerkt, mit Antwortfrist Juli!


 

Eigentlich gibt´s immer was zu tun.

Ruhig sieht auf jeden Fall anders aus und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass sie gar nie so richtig weg war, die Fasnet.

Pfiffige Narren feiern sogar Fasnets-Halbzeit-Partys, damit man ja nicht aus dem Tritt kommt.


 

... und ruckzuck ist er wieder da, der 6. Januar.

Irgendwie warte ich ja auch schon drauf dass es wieder losgeht.

Und die alten Lebensmittel müssen ja auch vor der Fastenzeit weg, zumindest laut den historischen Überlieferungen.

Allerdings bin ich der Meinung, dass den Jungs, die diese Fakten gesammelt haben ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Wie sonst kann es sein, dass sich dieses „verbrauchen alter Lebensmittel“ hauptsächlich rote Wurst, Steakweckle und alkoholische Getränke beschränkt?

Egal, es ist trotzdem eine geniale Zeit, die Fasnet.


 

Für mich, für alle anderen Unterschwandorfer Narren und für alle, die Lust haben mit der NZU in die fünfte Jahreszeit zu starten, beginnt das Treiben am


 

Dienstag, dem 6. Januar 2015 ab 18:00Uhr

im Schlosshof in Unterschwandorf.


 

Wir freuen uns schon darauf, mit unseren Freunden und Gönnern die ersten Hexenwürste vor der Fastenzeit platt zu machen.

 

Die Geister und Hexen der NZU

Amtsblatt v. 27.06.2014

NZU erhält 1.000 Euro „für das Ehrenamt“

Erneut startete die Volksbank Nagoldtal in diesem Jahr wieder ihre Aktion „Frühlingswochen – Ihre Stimme für das Ehrenamt“ in Kooperation mit der Nagold-Altensteiger Woche und stellte eine Spendensumme von insgesamt 16.000 Euro zur Verfügung.

Gesucht wurden Personen, die sich stark in einer ehrenamtlichen Funktion engagieren. Wir, die Narrenzunft Unterschwandorf, haben uns entschlossen, Manuel Rapp ins Rennen zu schicken.

Aus 53 veröffentlichten Vorschlägen wählten die Leser der NAWo 16 Gewinner mittels des e-mail-votings zu dem wir in einer der letzten e-mails aufgerufen haben.

Die auserwählten Ehrenamtlichen, darunter dank Eurer Stimme auch Manuel, erhielten als Anerkennung für ihre besonderen Leistungen einen Spendenscheck über 1.000 Euro vom Vorstand der Volksbank Nagoldtal überreicht.Herzlichen Dank an alle, die für Manu eine e-mail abgefeuert und damit dazu beigetragen haben, dass die Vereinskasse der NZU diese Finanz-Spritze erhält.

Nach wie vor stehen in den kommenden Wochen genügend Projekte an, für die dieser Betrag gewinnbringend eingesetzt werden kann.

 

- Die Vorstandschaft -

 

 

 

 

Amtsblatt v. 21.05.2014

Neue Führung nach erfolgreicher Erprobung nun offiziell im Amt

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Narrenzunft Unterschwandorf stand ganz im Zeichen des Führungswechsels.

Nachdem der bis Dato amtierende Zunftmeister Florian Walter und dessen Stellvertreter Franz-Fabian Walter bereits Ende letzten Jahres angekündigt hatten, dass sie bei der nächsten Wahl aufgrund privater Projekte nicht mehr für ihre Posten zur Verfügung stehen, konnten sich die Narren rechtzeitig auf die Suche nach einem adäquaten Ersatz machen.

So durften die designierten Nachfolger Manuel Rapp und Dennis Keck bereits über die letzte Hauptfasnet die Zügel des Vereins in die Hand nehmen und sich mit den Aufgaben vertraut machen, die im Falle einer Wahl durch die Versammlung auf sie zukommen würden.

In seinem Bericht ließ Zunftmeister Florian Walter zusammen mit seinem Bruder die seit der Gründung vergangene Zeit mit ihren ganzen Meilensteinen, mit denen wahrlich Vereinsgeschichte geschrieben wurde, nochmals Revue passieren.

Zum Abschluss ihrer Ausführungen, konnten beide ihre Posten guten Gewissens zur Verfügung stellen. Das Nachfolgerduo hatte während der Fasnet seine Feuertaufe mit Bravour bestanden und die beiden können somit sicher sein, dass ihr „Baby“ auch in Zukunft in guten Händen ist.

Verabschiedet wurden die beiden Gründerväter aus ihren Ämtern einem Modell ihres ersten großen Projektes bei der Narrenzunft, einem 3D-Ausdruck IHRES Hexenwagens.

In der von Ortsvorsteher Günther Gräf geleiteten Wahl wurden beide Nachfolger, sowohl Manuel Rapp als auch Dennis Keck durch die Versammlung jeweils einstimmig in ihre Ämter gewählt.

Zur Wahl von Bernd Grosche vom bestehenden zum neuen Kassier gaben die Mitglieder ebenfalls einstimmig ihre Zustimmung.

Auch die beiden Kassenprüfer Sascha Held und Markus Häußler wurden wieder einstimmig in ihre Ämter gewählt.

In diesem Jahr galt es, den Ausschuss um drei Beiräte aus den Reihen der Mühlengeister zu erweitern. Marina Faigle, Steffen Schöttle und als neuer Geistermeister Björn Gutekunst gehören nun dem Ausschuss der Narrenzunft Unterschwandorf an. Sie wurden ebenfalls jeweils einstimmig gewählt.

Jochen Kleinschmidt hatte bislang das Amt des Geistermeisters inne, doch auch er kann diese zeitaufwendige Aufgabe aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr wahrnehmen.

Ihm bescheinigte Florian Walter ebenfalls herausragendes Engagement, da dieser die Mühlengeister federführend aus der Taufe gehoben hat.

Durch die Ergänzung des Ausschusses um die drei Mühlengeister-Beiräte wurde im Gegenzug der Hexen-Beirat um einen Platz gekürzt.

Alexandra Herrmann gehört weiterhin neben dem Hexenmeister Timo Zilz und der Event-Hex Markus Farysch, die in diesem Jahr nicht zur Wahl standen, dem Ausschuss der NZU als Vertreter der Hexen an.

Der Ausschuss ist somit wieder komplett aufgestellt und bereit für die nächste Fasnet.

 

In diesem Sinne...

Macht‘s gut NZU, wo immer ihr seid.

 

Die Vorstandschaft

Amtsblatt v. 07.05.2014

WALPURGISNACHT, die Nacht nicht nur für Geister und Hexen

Die Ruhe in Unterschwandorf, einem kleinen aber feinen Örtchen am Rande des Schwarzwaldes wird im Großen und Ganzen nur selten unterbrochen.

In der Regel ist es nur der Durchgangsverkehr, der hier eher unfreiwillig seine Pkws auf ihre Off-Road-Tauglichkeit testet, indem er sie über die Buckelpiste in Richtung Iselshausen scheucht, der hier für eine konstante Geräuschkulisse sorgt.

Ansonsten geht hier alles seinen gewohnten Gang.

Doch jedes Jahr um die gleiche Zeit nämlich am 30. April und am 1. Mai herrscht hier der Ausnahmezustand.

Nahezu jeder der fast 300 Einwohner ist auf den Beinen, um seine Rolle beim Maibaumfest in irgendeiner Form einzunehmen, und sei es nur die des Festgastes.

Dieses Traditionsfest wurde vor Jahrzehnten bereits von der Feuerwehr in Leben gerufen und vor einigen Jahren vom Kulturverein übernommen.

Doch in diesem Jahr ist manches anders. Diese Institution in der kulturellen Landschaft von Unterschwandorf wird diesmal unter zwei Vereinen aufgeteilt.

Während der Kulturverein seine Gäste wie immer traditionell am 1. Mai mit gemütlicher Atmosphäre und sagenhafter hausgemachter Küche begeistert, erfährt der 30. April ein Facelift á la Narrenzunft Unterschwandorf.

Unter dem neuen Label „NZU-WALPURGISNACHT“ wurde eine neue Partyzone geschaffen und die aus den Vorjahren bekannte Location kurzerhand um die angrenzende Wiese erweitert und mit einem Pilswagen und dem Hexenwagen als Kulisse und Standort für weitere Lautsprecherboxen aufgerüstet.

Im Laufe des Abends kamen, einer speziellen Einladung gefolgt, weitere zwei Hexenwagen aus Hochdorf hinzu.

Aus der Küche wurde die Walpurgis-Szene mit Hexenwürsten versorgt und aus den Boxen donnerte im Laufe des Abends und der Nacht die ganze Bandbreite von Rock bis Dance was das Mischpult der „Event-Hex“ DJ Farysch zu bieten hatte.

Doch nicht nur die Location und der Sound hatten ein Revival durchlaufen, die Veranstaltung wurde auch noch durch einen sportlichen Wettkampf ergänzt, das Tauziehen.

Gegen 22.00Uhr fanden sich die fünf gemeldeten Herrn- und zwei nominierten Damen-Mannschaften auf der Wettkampfstrecke ein.

Bei den Herren zogen die Gruppen á fünf Mann jeder gegen jeden.

Am Ende des Wettstreits mussten sich die Erdmahle aus Hochdorf den Lokal-Matadoren, den Unterschwandorfer Schlosshexen knapp geschlagen geben.

Der dritte Platz ebenfalls nach spannenden Wettkämpfen ging an die Haslochbar.

In der Damen-Wertung lieferten sich die Brechaloch-Hexa mit den Schnaitbach-Hexen aus Simmersfeld drei atemberaubende Duelle, nach deren Ende die Brechaloch-Hexa aus Obertalheim als knapper Sieger vom Platz gingen.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerteams und an alle Mannschaften ein großes Dankeschön fürs mitmachen.

Das große Interesse nicht nur an diesem sportlichen Wettkampf sondern an dem gesamten Event der Narrenzunft Unterschwandorf haben uns mal wieder gezeigt, dass wir uns mit unseren Anstrengungen in die richtige Richtung bewegen und es wird mit Sicherheit im nächsten Jahr zur gleichen Zeit am gleichen Ort wieder eine WALPURGISNACHT à la NZU geben, ihresgleichen sucht.

Bleibt nur noch, uns für das Verständnis in der Unterschwandorfer Bevölkerung für die Festaktivitäten bis tief in die Nacht recht herzlich zu bedanken.

 

Wir seh´n uns, wo immer ihr seid.

 

Eure Narrenzunft Unterschwandorf e.V.

Amtsblatt v. 05.03.2014

Machtübernahme hoch zwei,

sozusagen die Machtübernahme von der Machtübernahme fand am vergangenen „Schmotzigen“ Donnerstag in Unterschwandorf statt.

Aber fangen wir doch vorne an.

Gegen 17.00Uhr betreten die Akteure Ortsvorsteher Günther Gräf, Zunftmeister Florian Walter und dessen Stellvertreter Franz-Fabian Walter die Bühne.

Da wir uns in Unterschwandorf befinden und es sich zudem um eine Machtübernahme der Ortsverwaltung durch die Narrenzunft handelt, haben wir es hier natürlich nicht mit einer gewöhnlichen Bühne zu tun, sondern es handelt sich um den Balkon des Hexenwagens.

Wie bei einem gewöhnlichen Rathaussturm folgt ein kleines Wortgefecht über das, was an der politischen Front in den letzten Monaten nach Meinung der Narren so alles liegen geblieben oder schief gelaufen ist.

Ähnlich wie bei einer guten Partie Tischtennis, geht der Ball etliche Male zwischen Politik und Narrenzunft hin und her.

Nach verwandeltem Matchball gibt sich der Ortsvorsteher dann doch geschlagen und übergibt symbolisch den Schlüssel zur Geschäftsstelle in Unterschwandorf in die Hand des Zunftmeisters.

Bis zu diesem Zeitpunkt verläuft der Rathaus- oder Geschäftsstellensturm relativ unspektakulär, also ähnlich wie in jeder anderen Gemeinde in einer närrischen Gegend.

Siegesgewiss hält der Zunftmeister den begehrten Schlüssel zur Übernahme politischen Macht in den Händen und setzt bereits zum Photoshooting an als plötzlich zwei weitere Figuren auf das Spielfeld kommen.

Manuel Rapp und Dennis Keck, zwei Narren aus den Reihen der NZU werfen ihrerseits dem Zunftmeister vor, auch seine Versprechen als Stellvertreter des Bürgermeisters nicht ganz zu ihrer Zufriedenheit eingelöst zu haben.

Die von ihm beim letzten Rathaussturm in Haiterbach an den Pranger gestellten Missstände seien auch von ihm in keinem Fall beseitigt worden.

Mit dem Versprechen, hier jetzt ihrerseits endlich Taten folgen zu lassen, nehmen die beiden wiederum den Schlüssel zur Ortsverwaltung an sich.

Den amtierenden Zunftmeister und seinen Stellvertreter „verbannen“ sie für die kommenden närrischen Tage aus dem Stadtgebiet und schicken sie zu unseren Freuden nach Salzstetten.

Zunftmeister und Stellvertreter werden von Salzstetter Hexen abgeführt – Vorhang – Ende des offiziellen Rathaussturmes.

Natürlich handelt es sich bei der ganzen Story nur um die Verpackung für eine Geschichte mit ernsthaftem Hintergrund.

Unser amtierender Zunftmeister Florian Walter und dessen Stellvertreter Franz-Fabian werden sich für die im Mai dieses Jahres anstehenden Wahlen nicht mehr für ihre Ämter zur Verfügung stellen.

Bei beiden stehen in den nächsten Wochen und Monaten im privaten Bereich Entscheidungen und Aufgaben an, die ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.

Die Entscheidungen, sich nicht mehr zur Wahl zu stellen, bedauern wir, die gesamte Vorstandschaft sehr, jedoch akzeptieren und respektieren wir sie.

Innerhalb des Ausschusses herrscht dennoch nach wie vor Klarheit über die Aufgaben jedes Einzelnen und über die Ziele und die Ausrichtung des Vereins.

Selbstverständlich werden uns Florian und Franz-Fabian als aktive Mitglieder des Vereins erhalten bleiben und sie werden auch weiterhin tief in die Arbeit des Ausschusses integriert sein, allerdings auf weniger zeitraubenderen Positionen.

Auf der Suche nach geeigneten Nachfolgern haben sich Manuel Rapp und Dennis Keck als Zunftmitglieder der ersten Stunde bereit erklärt, sich zur Verfügung zu stellen.

Bis zu den Wahlen im Mai werden die beiden aktiv in die Arbeit der Vereinsführung mit eingebunden. Sie werden auch über die Hauptfasnet als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Damit biegt die Narrenzunft Unterschwandorf zum zweiten Mal in ihrer Geschichte auf die Hauptfasnet ein.

Herzlichen Dank an Ortsvorsteher Günther Gräf, dass er diesen Spaß mitgemacht hat.

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an den Kulturverein, der die Veranstaltung bewirtet hat und an die Feuerwehr Unterschwandorf dass sie die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.

Ein letztes närrisches Dankeschön geht an unsere Freunde von der Narrenzunft Salzstetten, dass sie uns bei unserer Geschichte tatkräftig unterstützt haben und natürlich an unsere Kuckucks Gugga!

Ihr habt die Menge wie immer mitgerissen.

Sauber, herzlichen Dank.

 

In diesem Sinne...

 

Narri...

 

Die Vorstandschaft

Amtsblatt v. 12.03.2014

NZU 2.0 – das Update

Die Version 1.0 der Narrenzunft Unterschwandorf war bereits ein Kracher.

Keiner hätte wohl damit gerechnet, dass wir uns in unserer ersten Saison 2013 bereits auf den Umzügen mit einem ausgewachsenen Hexenwagen und auf vielen Veranstaltungen mit einem ausgefeilten Hexentanz präsentieren würden.

Für die Fasnet 2014 haben sich die Unterschwandorfer Narren aber fast noch einmal neu erfunden.

Wie bei allen Updates gibt es auch bei der NZU Verbesserungen und neue Features.

Die „Seegans“ beispielsweise, wie der Hexenwagen liebevoll genannt wird, ist jetzt mit alten Fenstern, Geweihen, Moos und anderen Requisiten zu einem gemütlichen Hexenhaus mit Balkon mutiert.

Die im letzten Jahr ins Leben gerufene neue Gruppe der Mühlengeister strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und präsentiert sich mit Häs und Maske in diesem Jahr erstmals den Fasnets-Begeisterten am Rande der Umzugsstrecke mit ihrem kleinen Wagen, der von der Oberhexe gezogen wird.

Wir erinnern uns: In der neuen Zunftgeschichte, die in diesem Jahr als Brauchtumsteil vor dem eigentlichen Hexentanz gespielt wurde, treten die Mühlengeister aus dem Schutze ihrer Mühlen, überwältigen die Oberhexe und sorgen so dafür, dass das Gute nun die Vorherrschaft in den Wäldern rund um Unterschwandorf hat.

Von ihrem liebevoll hergerichteten Wagen aus werden die Zuschauer an den Umzügen mit warmem Punsch versorgt.

Doch den Vogel abgeschossen haben die Hexen aber gegen Ende der Saison.

Im Verlauf der Umzüge machen die Hexen in der Regel eine vierstöckige Hexen-Pyramide vor der Sprecherkabine zur Begrüßung der einladenden Zunft.

Gegen Ende der Saison wurde das ein paar erfinderischen Schlosshexen aber etwas zu langweilig, denn das macht ja jeder. Also wurde die Pyramide kurzerhand auf fünf Stockwerke erhöht.

Doch damit nicht genug.

Man hatte sich in den Kopf gesetzt, nachdem die Pyramide sicher steht, die „unterste“ Reihe herauszunehmen. Wohlgemerkt, die unterste!

Geht doch gar nicht – klar geht das!

Pyramide steht - unterste Reihe kriecht raus – fertig.

Mit dieser Entwicklung während der letzten Monate hat sich die Narrenzunft Unterschwandorf wieder ein Stück mehr etabliert in Welt der traditionellen, seit Jahrzehnten existierenden Fasnetsvereine und hinter den Kulissen wird bereits daran gearbeitet, diesen viel versprechenden Weg weiter zu gehen.

Nach der Fasnet ist vor der Fasnet.

 

In diesem Sinne

 

Bleibt motiviert, bleibt die NZU.

 

Die Vorstandschaft

Amtsblatt v. 15.01.2014

Die Geister haben ihre Mühlen verlassen

Wer am vergangenen Dreikönigstag, dem 6. Januar gegen 17:00Uhr den steilen Anstieg zu den Stallungen des Unterschwandorfer Schlosses in kauf genommen hatte, der wurde dafür sicherlich in so mancher Hinsicht belohnt.
Wie schon im letzten Jahr hatten die Narren rund um Zunftmeister Florian Walter den Schlosshof in eine schaurig schöne mittelalterlich wirkende Kulisse für das bevorstehende Maskenabstauben verwandelt.
Die „Seegans“, wie der Hexenwagen unter den Insidern liebevoll genannt wird, und die neuen Errungenschaften wie der mobile Wurstkessel oder das neue Geister-Mobil, die im Laufe des letzten Jahres in tagelanger Detailarbeit entstanden sind, wurden gekonnt in Szene gesetzt.
Zahlreiche Feuer brannten über den Schlosshof verteilt und ließen bei den mehr als 300 Gästen keinen Zweifel aufkommen, dass ihnen hier in den kommenden Stunden so einiges geboten werden würde.

Doch ein Blick auf die Gesichtszüge des ein oder anderen Unterschwandorfer Narren ließen vermuten, dass er oder sie sich über den Start in die fünfte Jahreszeit zu diesem Zeitpunkt noch nicht so recht zu freuen vermochte.
Nach Rückfrage bei den entsprechenden Personen wurde schnell klar, dass es sich um Täuflinge handelte, die so gar nicht wussten was bei der bevorstehenden Taufe am heutigen 6. Januar auf sie zukommt.
Mit zu den Highlights des Abends gehörte nämlich die Taufe von 25 neuen aktiven Zunftmitgliedern, die in der kommenden Saison erstmals die Maske ihrer Gruppe tragen werden.
12 Mühlengeister und 13 Schlosshexen.
Traditionell wird im Rahmen einer solchen Taufe den Maskenträgern in Spe ein leckeres Menü zum Verzehr angeboten, das mancherorts dem Speiseplan der RTL-Sendung „Ich bin ein Star -....!“ in nur wenig nachsteht.

In seiner Begrüßung freute sich Zunftmeister Florian Walter Herrn Bürgermeister Hölzlberger, Herrn Ortsvorsteher Gräf, die Presse und zahlreiche Sponsoren unter den Gästen begrüßen zu können.
Nach wenigen einleitenden Worten ließ man die aktiven Hexen einzeln am Vorstand der Narrenzunft Unterschwandorf vorbei laufen, der dann mit geeignetem Werkzeug dem zweiten Gesicht jedes Hästrägers den Staub der vergangenen vier Jahreszeiten vom Gesicht und aus den Haaren wedelte.
Auch die große Holzmaske, die die Zugmaschine der „Seegans“ ziert, wurde fachgerecht entstaubt und mit ein paar „Lockerungsübungen“ auf die kommende Saison eingestimmt.
Während sich die aktiven Hexen langsam aus dem Rampenlicht entfernten rief eine dumpfe Geisterstimme aus der Dunkelheit die Entstehungsgeschichte der Mühlengeister auf den Plan.
Lange Jahre hielten sie sich demnach im Schutze der Mauern ihrer Schlossmühle auf und bewahrten das Gebäude und die Bewohner vor Unheil, so hieß es in der neuen Chronik.
Nun war es an der Zeit für die Mühlengeister, aus dem Schatten der Schlossmühle herauszutreten und mit der Überwältigung der Oberhexe den Hexen die Vorherrschaft über die Ländereien rund um Unterschwandorf streitig zu machen.

Dieser neue Teil der Zunftgeschichte bildete in einer von Hexen und Geistern dargebotenen Inszenierung auch den Vorspann zum diesjährigen Showtanz, für den wie schon in der vergangenen Saison bereits seit den Sommermonaten intensiv trainiert wurde.

Die gespielte Zunftgeschichte und der Showtanz werden als kombinierte Einheit in den Abendveranstaltungen verschiedener Zünfte aufgeführt, wie z.B. auf dem Hexenball in Salzstetten, auf der Fasnetsparty in Altheim oder auf dem Hexenball in Untertalheim.
Eine neue Höchstmarke erreichte das Stimmungsbarometer jedoch als die Kuckucks Gugga den Schlosshof zum Beben brachten.
Mit etlichen Filetstückchen aus ihrem Repertoire bereiteten sie den Gästen der Veranstaltung einen Vorgeschmack auf die kommenden närrischen Wochen.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Carina, Jörg und das ganze Team der Kuckucks-Gugga!
Wir freuen uns schon auf den nächsten Veranstaltungen mit Euch.

Da in diesem Jahr der Mühlengeist als neue Figur der Narrenzunft Unterschwandorf besonders im Vordergrund stehen soll, wurde zum Abschluss des Maskenabstaubens das Häs nochmals im einzelnen der Bevölkerung präsentiert.

In diesem Sinne:

A glückselige Fasnet!

Bleibt motiviert,

Bleibt Schlosshexen,

Werdet Mühlengeister!

Die Vorstandschaft

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